Leubsdorfer „Chorallen“ und Grundschüler begeisterten Dattenberger Publikum
„Klasse, wir singen!“
Dattenberg. Zu einem Projektchor-Konzert zusammen mit Schülern der Linzer Bürgermeister-Castenholtz-Grundschule hatten die Leubsdorfer „Chorallen“, die als dritter Chor im Sängerkreis Neuwied im November 2013 mit ihrem Leiter Axel E. Hoffmann in Saulheim die höchste Gesangsstufe erreicht hatte und sich entsprechend fünf Jahre lang „Meisterchor“ nennen dürfen, am Wochenende in das Dattenberger Bürgerhaus eingeladen. „Unser Mitglied Andrea Krentscher ist Musiklehrerin an der Schule und hat mit ihrer Kollegin Dorothee Calmund, mit der sie auch schon mehrerer Musicals an ihrer Schule einstudiert und aufgeführt hat, einige Lieder mit Schülern einstudiert, die diese hier vortragen“, so die Vorsitzende der 2007 gegründeten „Chorallen“, Kalinka Herz, bei der Begrüßung im bis auf den letzten Platz besetzte Saal. Anfang April hatten die elf Sängerinnen weitere Frauen eingeladen, an offenen Proben teilzunehmen.
Freude am Singen
„Immerhin haben die Proben sechs Sängerinnen so gut gefallen, dass sie heute mitsingen. Vielleicht bleiben einige von ihnen ja auch etwas länger und proben weiter mit uns, dienstags, ab 20 Uhr“, hoffte die Vorsitzende der Sängerinnen. Das Repertoire reicht von Barock bis Pop, von weltlichem bis geistlichem Liedgut. „Klasse, wir singen!“ schmetterten zunächst die Grundschüler aus den Klassen 2a, 3d und 4b, die von Andrea Krentscher am Klavier begleitet wurden. Ohne weiteres nahmen die Zuhörer den fröhlichen Kindern ihre Erklärung „I like flower, I like daffodils “ ab, auch wenn diese hinsichtlich der Narzissen nach Pfingsten etwas spät kam. Nie zu spät ist es dagegen für den Friedenskanon „Nach dieser Erde wäre da keine, die eines Menschen Wohnung wär“, den die Schüler abschließend mit den Sängerinnen anstimmten. Diese schwärmten dann mit „The Mamas and Papas“ vom 66er „California Dreaming“, versprachen ihren Zuhörer „Un poquito mas de amor“, um diese dann daran zu erinnern: „Es war so ein Tag wie jeder andere und doch ich weiß, es gibt ihn niemals mehr; denn für alles, was wir heut versäumt, gibt es morgen keine Wiederkehr!“
Zusammen mit den Grundschülern stimmten die Chorallen den Kanon „Nach dieser Erde“ an. Foto: DL
