Allgemeine Berichte | 24.06.2014

Die Bruchhausener Junggesellen luden zur traditionellen Johanneskirmes ein

Königsball stand ganz im Zeichen von „König Fußball“

Vor ihrem Königshaus präsentierten sich die Nönghüüder Majestäten Johannes Selzer und Marie-Claire Arnolds am Samstag, bevor sie zum Königsball an den Festplatz kutschiert wurden. DL

Bruchhausen. Musikalisch unterstützt vom Blasorchester Bruchhausen hatten die Junggesellen des Wallfahrtsortes um ihren Vorsitzenden Jasper Adenauer am Freitagabend den Kirmesbaum auf dem Brunnenplatz gegenüber der Kirche Sankt Johann Baptist aufgestellt, um in diesem ihren Kirmesmann hoch oben zu platzieren. Vom Festzelt auf dem Bolzplatz am unteren Dorfeingang machte sich am Samstagnachmittag der Königszug auf den Weg durch den festlich geschmückten Ort, nachdem die Offiziere der Nönghüüder, Hauptmann Matthias Alex und Leutnant Alexander Flohr, ihre Männer samt der Gastvereine aus der Verbandsgemeinde sowie aus Kalenborn und Bad Hönningen hatten antreten lassen. Unterstützt vom Blasorchester machten sie sich zum anderen Ende des Dorfes auf, wo sie nicht nur von den Majestäten Johannes Selzer und Marie-Claire Arnolds samt der Ehrenpaare Regina Selzer und Jonas Nitze sowie Eileen Pertz und Marwin Becker erwartet wurden. Auch zahlreiche Zaungäste hatten sich in der Marienbergstraße versammelt.

Erheblich kürzer als üblich hielten die Majestäten mit den Offizieren der Vereine Hof, bevor sie zu den Klängen des Präsentiermarschs durch das Spalier farbenprächtiger Fahnen und blitzender Säbel schritten. „Wir geben heute etwa mehr Gas, weil wir natürlich keine Minute von dem WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana verpassen wollen“, erklärte der Hauptmann, bevor die Fähnriche zu Ehren des Königspaars ihr Können im Fahnenschwenken unter Beweis stellten.

Da stand schon der von einem Apfelschimmel gezogene Einspänner bereit, um das Königspaar, das dem Reitverein Bruchhausen angehört, standesgemäß bis zum Festplatz zu kutschieren. „Unser Königspaar, es lebe hoch!“, kommandierte Matthias Alex, bevor alles für eine Fähnrichs-Taufe vorbereitet wurde. In den Kreis der Fahnenschwenker wurde nicht nur der junge Nönghüüder Philipp Schmitz aufgenommen. Mit von der Partie waren auch der Orsberger Jan Ockenfels sowie die beiden Kalenborner Robin Randt und Marc Homscheid. Dann befahl Leutnant Alexander Flohr alle Fähnriche in die Mitte der Tanzfläche, wo diese mit ihren Fahnen einen Kreis bildeten, um den sich die Majestäten zu den Klängen der Band „For you“ im Dreivierteltakt drehten, bevor auch die beiden Ehrenpaar den Königswalzer mittanzten und damit eine rauschende Ballnacht eröffneten.

Auch wenn bei der Messe am Sonntag einige etwas kleine Augen hatten, waren spätestens bei der Jubiläumsfeier „390 Jahre Junggesellenverein Bruchhausen“ aber wieder alle topfit, während sich die Jüngsten auf der Hüpfburg amüsierten oder auf dem Rücken von Ponys durch den Ort zuckelten. Am späten Nachmittag wurde dann zum Public Viewing wieder live nach Brasilien geschaltet. Und erneut stand den Bruchhausenern eine lange Kirmes-Nacht bevor.

Am Montagmorgen beim Bürgerfrühschoppen mit Platzkonzert im Anschluss an den Festzug der Junggesellen wurde dann noch eifrig das Fußballspiel vom Vortag diskutiert, bevor am Abend dm Kirmesmann der Prozess gemacht wurde, der mit dem traditionellen Urteil „Tod in den Flammen“ endete.

Vor ihrem Königshaus präsentierten sich die Nönghüüder Majestäten Johannes Selzer und Marie-Claire Arnolds am Samstag, bevor sie zum Königsball an den Festplatz kutschiert wurden. Foto: DL

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