Ganz Ohlenberg feierte am Wochenende seine traditionelle Pfingstkirmes
Königspaar Klaus Scholl und Andrea Boden-Scholl stand im Mittelpunkt
Kasbach-Ohlenberg. Mit dem traditionellen Eröffnungszug gaben der Katholische Junggesellenverein um den Vorsitzenden Sven Wagner und der Katholische Bürgerverein um den Vorsitzenden Klaus Engels das Startzeichen für die Pfingstkirmes von Ohlenberg, zu der nach dem Fasanstich die Band „Schlager Metall“ zu einer tollen Party im Festzelt auf dem Sportplatz aufspielte.
Erster Höhepunkt nach dem Pfingsthochamt in St. Nikolaus war dann am Sonntagnachmittag der große Festzug, zu dem die Offiziere der Junggesellen, Hauptmann Leon Zimmermann und Leutnant Lars Knopf, die Festgesellschaft, in die sich die befreundeten Gastvereine aus Bruchhausen, Orsberg und Unkel einreihten, antreten ließen. Angeführt vom Tambourcorps des Ortsvereins unter Leitung von Andi Peters ging es zunächst die Hauptstraße hinab zum Kirchvorplatz, wo Bürgermeister Frank Becker abgeholt wurde, um dann das Königshaus in der Gartenstraße anzustreben, vor dem bereits eine große Schar Zaungäste fürstlich bewirtet wurde.
Bereits Mitte April hatten die beiden Vereine ihre neue Majestät beim Königsschießen ermittelt. Und das stand ganz im Zeichen der Familie Scholl. Nachdem Andrea Boden-Scholl bei den Damen das Preisschießen für sich entscheiden konnte, zog wenig später ihr Mann Klaus Scholl in die Finalrunde der Königsschützen ein, die er souverän für sich entscheiden konnte. Damit stellte der Bürgerverein bereits zum dritten Mal in Folge das Ohlenberger Königspaar.
Blitzende Säbel und wehende Banner
Das empfing am Sonntag kurz nach 16 Uhr zusammen mit den Ehrendamen Tanja Stöcker und Monika Rings die Offiziere der Vereine im Königshaus, was das Tambourcorps schwungvoll mit dem bekannten Gospel „O when the Saints go marching in“ kommentierte. Nach gut einer Stunde stellten sich die Offiziere der Junggesellenvereine auf, um Klaus Scholl und Andrea Boden-Scholl mit ihren Ehrendamen durch das Spalier blitzender Säbel und wehender Fahnen schreiten zu lassen. Zu Ehren der strahlenden Majestäten schwenkten die Fähnriche dann zu den Klängen des Rheinischen Schwenkmarsches die Fahnen.
Rauschende Ballnacht zu Ehren der Majestäten
Dann machte sich der Festzug langsam auf Richtung Festzelt, wo das Königspaar bereits sehnsüchtig erwartet wurde, eröffnete es doch mit dem Königswalzer den Höhepunkt der Pfingstkirmes, den Königsball, der bis in die frühen Morgenstunden andauern sollte. Beim Feiern tatkräftig unterstützt wurde das Königspaar dabei von den Jubiläums-Majestäten.
Auch wenn der Frühschoppen am Pfingstmontag angesichts des rauschenden Königballs noch etwa verhalten begann, spätestens um 14 Uhr beim „3. Kinder- und Familienfest“ der beiden Vereine war es mit der Ruhe vorbei. Neben der obligatorischen Hüpfburg, dem Ponyreiten und dem Trampolin warteten zehn Wettkampf-Stationen, darunter ein „Erbsen-Schlagen“-Stand, eine Mohrenkopf-Wurfmaschine und eine Fühlbox, auf die kleinen Gäste, die wie auch die Erwachsenen bei ihren Tombolas tolle Preise gewinnen konnten, bevor am späten Abend der Kirmesmann zu Grabe getragen wurde, wenn auch mit der Gewissheit, dass er 2016 wieder zum Leben erweckt werden wird.
