Röttgen und Rüddel vereinbaren gemeinsames Vorgehen
„Länderübergreifend gegen den Bahnlärm vorgehen“
Berlin/Region. „Nach dem Schulterschluss mit Hessen haben wir jetzt auch NRW mit im Boot“, freute sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel nach einem gemeinsamen Pressetermin in Bad Honnef mit seinem CDU-Bundestagskollegen Dr. Norbert Röttgen. Röttgen vertritt den an Rüddels Wahlkreis angrenzenden NRW-Wahlkreis im Bundestag und richtet gemeinsam mit Rüddel klare Forderungen an die Deutsche Bahn und den Bundesverkehrsminister. Außerdem wollen sich beide Abgeordnete dafür einsetzen, dass nach der Wahl im Herbst die nächste Bundesregierung die Verpflichtung in den Koalitionsvertrag aufnimmt, schnellstmöglich dafür zu sorgen, dass keine lauten Güterzüge mehr durch das Rheintal fahren. Rüddel hat sich des Themas bereits seit Jahren angenommen, und dank intensiver Bemühungen auf allen politischen Ebenen ist eine Halbierung des Lärms bis zum Ende des Jahrzehnts inzwischen absehbar. Dies reicht dem heimischen Abgeordneten jedoch nicht aus. „Darin weiß ich mich absolut einig mit den Bürgerinitiativen ‚Stoppt den Bahnlärm‘ aus Bad Honnef und dem Kreis Neuwied, weshalb ich mit ihrem Sprecher Gerd Kirchhoff in dieser Sache auch an einem Strang ziehe“, erklärt Erwin Rüddel. Ihm geht es vor allem darum, dass die Bundesregierung energisch auf die Schweiz einwirkt, an dem Verbot von Grauguss-Bremssohlen von Güterwaggons ab 2020 festzuhalten und dieses Verbot nicht auf 2022 zu verschieben. Überdies drängt Rüddel gemeinsam mit Röttgen beim Bundesverkehrsminister darauf, sich in der EU dafür einzusetzen, dass die für 2020 geplante Lärmreduzierung möglichst schon 2018 realisiert wird. An die Deutsche Bahn und die anderen Wagenhalter richtet er die Forderung, ihre Waggons in jedem Fall - unabhängig von der EU - ebenfalls bis zu diesem Zeitpunkt entsprechend umzurüsten.
Pressemitteilung Büro
Erwin Rüddel, MdB (CDU)
