Rheinbreitbacher Heimatverein lud zum Museumsfest
Landwirtschaft wie anno dazumal
Rheinbreitbach. Sorgenvolle Blicke schickten die Mitglieder des Heimatvereins Rheinbreitbach um die Vorsitzenden Dankward Heinrich und Heike Riznar am frühen Sonntagvormittag gen Himmel. Pünktlich zur Eröffnung konnte Heinrich aber noch vor der Junisonne strahlen, was nicht zuletzt auch an der 500-Euro-Spende der Jagdgenossenschaft lag, die ihm Jagdvorsteher Dieter Kral für anstehende Sanierungsarbeiten oder Anschaffungen übergab. „Viele engagierte, freiwillige und ehrenamtliche Helfer haben für Sie wieder ein attraktives Programm vorbereitet“, hieß der Vorsitzende die ersten Gäste willkommen. Dass die Henning Spohr Jazzband aber mit ihrer Gershwin-Vorhersage „Summertime“ zumindest für einige Stunden recht behalten sollte, hätten sich die Heimatfreunde nicht träumen lassen.
Immer mehr Besucher lockte die Sonne in den malerischen Innenhof, sodass die Plätze unter den weißen Pavillons bald nicht mehr ausreichten. Da musste die Bruchsteinmauer um den kleinen Wingert, der von Gerhard Thelen betreut wird, für einige als Sitzplatz herhalten, um das Grillwerk oder die türkischen Spezialitäten zu genießen, bevor man sich mit Nachtisch an der großen Kuchentheke zwischen Blauem Salon und Schusterwerkstatt eindeckte.
„In unserem Gewölbe-Weinkeller haben wir jetzt alle Geräte beschriftet“, so Dankward Heinrich. An den Weinbau erinnerte auch eines der landwirtschaftlichen Großgeräte, die in dem offenen Schuppen ausgestellt wurden, vor dem Michael und Thomas Geutebrück drei Cabrio-Oldtimer neben dem erheblich jüngeren Löschfahrzeug, einem Opel Blitz von Willi Munkenbäck, postiert hatten. „Das hier ist eine Weinmühle, an die sich direkt sogenannter Entrapper anschließt“, erklärte Heinrich, auch Mitglied der Weinbruderschaft Siebengebirge, bevor sich Heike Riznar nicht nur der großen „Fegemühle“ zuwandte, mit der man früher per winderzeugendem Kurbeln die Spreu vom Weizen trennte, sondern auch zwei Milchzentrifugen.
Das war für die jüngsten Besucher nicht von allzu großem Interesse. Sie brachten lieber per Pedalantrieb eines der beiden nostalgischen Karussells in Schwung. Eher geistig gefordert wurden sie und die übrigen Besucher beim traditionellen Museums-Quiz von Martina Rohfleisch. Dessen Fragen konnte man nur beantworten, wenn man die Ausführungen bei den Haus-Führungen etwa mit dem Ehrenvorsitzenden Franz-Josef Federhen aufmerksam registriert hatte. Nach Chile lud dann die Chorgemeinschaft „Concordia“ Rheinbreitbach und „Cäcilia“ Bruchhausen die Besucher ein, bevor sie sich mit dem Fiaker-Lied auf Kölsch verabschiedeten. Ein Grund zum Bleiben für die Gäste der Heimatfreunde dürften auch die am Nachmittag noch ausstehenden Darbietungen der Burgbläser sowie der Fahnenschwenker des Junggesellenvereins gewesen sein, sodass bis zu diesen Auftritten noch manche Weinflasche entkorkt und etliche Bierseidel geleert worden sein dürften.
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