Verwaiste Eltern Rhein-Ahr-Eifel
Leben mit dem Tod eines Kindes
Linz/Rhein. In der Trauer über den Verlust eines Kindes treten Angehörige oftmals den Rückzug an. Sie fühlen sich als Außenseiter, weil sie mit ihrem Erleben allein bleiben. Andere Menschen sind verständlicherweise schnell überfordert in ihrem Beistand, sieht es doch so aus, als würde sich auf lange Zeit bei den Betroffenen nichts ändern. Niemand kann den Schmerz abnehmen, aber verständnisvolle, einfühlsame Begleitung kann ihn erleichtern. Der Satz „Gram, der nicht spricht, presst das beladene Herz, bis dass es bricht“ wird Shakespeare zugeschrieben. Wie auch immer, es ist ein weiser Satz, denn das Gegenteil, nämlich über den Kummer sprechen zu dürfen, haben schon viele Betroffenen in den Selbsthilfegruppen als hilfreich, ermutigend und weiter führend erfahren.
Für Gespräche stehen zur Verfügung: Petra Klutmann, Tel. (0 26 44) 69 96, E-Mail: Klutmann@verwaiste-eltern-rheinahreifel.de, Gisela Meier z.B., Tel. (0 26 42) 4 16 79, Christa Sturm, Tel. (0 26 42) 4 53 30, Ingeborg Kercher, Tel. (02 28) 31 39 27.
Am Samstag, 19. Oktober, wird eine sogenannte Schreibwerkstatt für trauernde Angehörige angeboten. Es sind keinerlei Voraussetzungen dafür nötig, erfährt man doch auch durch spontanes, kreatives Schreiben Erleichterung und Erstaunliches, was ebenfalls weiter helfen kann.
Ort: Linz/Rhein, ev. Gemeindehaus (Katharinenhof) Grabentor 1, Zeit: 14 bis 19 Uhr, Kostenbeitrag.Anmeldung bitte bei Petra Klutmann unter Tel. (0 26 44) 69 96, oder per E-Mail an: Klutmann@verwaiste-eltern-rheinahreifel.de.
