Allgemeine Berichte | 07.05.2014

Katholischer Junggesellenverein Leubsdorf feierte mit dem Ort die Walpurgis-Kirmes

Majestäten Leon Schiffano und Susanne Boos im Mittelpunkt

Samt Ehrendamen traten die Junggesellen von Leubsdorf bei der Walburgis-Kirmes am Franz-Josef-Honnef-Platz zum Festzug mit traditionellem Fahnenschwenken am Pfarrheim an, bevor die Majestäten zum Königsball ins Bürgerhaus geführt wurden.

Leubsdorf. Traditionell hatten sich die Leubsdorfer Junggesellen um ihren Vorsitzenden und Hauptmann Dominik Krebs vor der Eröffnung der Walpurgis-Kirmes bereits am Nachmittag in der Schützenhalle hoch über dem Ort getroffen, um ihren König zu ermitteln. Allerdings erklärte sich zunächst ein Jahr nach dem 280. Stiftungsfest des Vereins niemand bereit, die Nachfolge von Simon Lohmann anzutreten. „Bei der Kirmeseröffnung sind uns dann allerdings schwerste Bedenken gekommen, denn eine Kirchweih ohne Junggesellen-Königspaar ist eben doch eine unheimlich fade Angelegenheit, eben wie eine Suppe ohne Salz“, so Dominik Krebs kurz vor der Kirmesparty im Bürgerhaus. Entsprechend habe sich Leon Schiffano noch vor dem Fassanstich zum Dorfabend bereiterklärt, auch ohne vorher den Goldenen Schuss gelandet zu haben, dieses Amt zu übernehmen. Zuvor hatte er auch seine Freundin Susanne Boos überzeugen können, die Tradition am Leben zu halten.

Ausgesprochen kurz war die Nacht bis zum traditionellen Reveille, für das man sich am Sonntagmorgen bereits um 5 Uhr an der „Jaaße Brück“ traf, um nicht nur den Vorstand der Junggesellen, sondern auch Bürgermeister Achim Pohlen und den Wirt des Vereinslokals „Calabria“ zu wecken. Andererseits blieb so anschließend noch ausreichend Zeit, sich für das von Pfarrer Christian Scheinost in der „Weißen Kirche am Rhein“ zelebrierte Kirchweih-Hochamt zu stärken, zumal die Junggesellen bei der anschließenden sakramentalen Prozession den Himmel über dem Allerheiligsten durch den zu Ehren der heiligen Walburgis mit Hunderten von jungen Birken geschmückten Ort trugen. Von ihrem Bruder Willibald war die Äbtissin des Frauenklosters zu Heidenheim im Februar 779 bestattet worden, bevor sie nach Eichstätt überführt wurde, wo aus der Steinplatte ihres Grabes der Legende nach seit Jahrhunderten das „Walburgisöl“ rinnt. Mit dem Tag ihrer Heiligsprechung endet die Walpurgisnacht, in der nach altem Aberglauben Hexen und Geister noch einmal ihr Unwesen treiben dürfen, um sich danach in tiefste Finsternis zurückziehen zu müssen.

Entsprechend konnten sie den Junggesellen nichts mehr anhaben, die Leutnant Stefan Schneider zum Festzug am Franz-Josef-Honnef-Platz antreten ließ. Außerdem war Doktor Raphael Schwarz bestens gerüstet, kleine Zipperlein mit der „Medizin“ aus seiner bauchigen Feldflasche zu bekämpfen. Nachdem der Leutnant das Kommando wieder Dominik Krebs übertragen hatte, zogen die „behüteten“ Junggesellen mit den eine lange Tannen-Girlande tragenden Ehrendamen, musikalisch unterstützt von den Schlossberg-Musikanten aus Bad Hönningen, zunächst zum Pfarrheim. Da nur die betagtesten Leubsdorfer da bereits ins Bürgerhaus zu Kaffee und Kuchen gepilgert waren, wurde der Festzug von einer großen Menschenmenge bereits sehnsüchtig erwartet, die sich das traditionelle Fähndelschwenken am Pfarrhaus nicht entgehen lassen wollte. Zunächst traten die Fähnriche Andreas Kretschmer und Oliver Stein an, bevor Leon Schiffano sein Können mit der Großen Schwenkfahne, Stefan Hoppen mit der Josefs-Fahne und Dennis Runkel mit der Kirchenfahne unter Beweis stellten. Danach marschierte der Festzug weiter zum Königshaus, von wo aus die Junggesellen ihre Majestät zur Königin Susanna Boos begleiteten, mit der Leon Schiffano nach königlicher Bewirtung des Festzuges kurze Zeit später im Bürgerhaus den Königsball eröffnete.

Samt Ehrendamen traten die Junggesellen von Leubsdorf bei der Walburgis-Kirmes am Franz-Josef-Honnef-Platz zum Festzug mit traditionellem Fahnenschwenken am Pfarrheim an, bevor die Majestäten zum Königsball ins Bürgerhaus geführt wurden.

Samt Ehrendamen traten die Junggesellen von Leubsdorf bei der Walburgis-Kirmes am Franz-Josef-Honnef-Platz zum Festzug mit traditionellem Fahnenschwenken am Pfarrheim an, bevor die Majestäten zum Königsball ins Bürgerhaus geführt wurden.

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