Alexander Schweitzer zu Besuch in Linz
Minister suchte das Gespräch
Linz. „Pflege, Aufgabe und Herausforderung“ - zu diesem aktuellen Thema besuchte Minister Alexander Schweitzer auf Einladung der SPD-Fraktion im Linzer Verbandsgemeinderat jüngst das Linzer Seniorenheim. In Schweitzers Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie bündeln sich alle Themen, die für Pflegeeinrichtungen von Bedeutung sind.
Fraktionsvorsitzender Hajo Schwedthelm freute sich über den Besuch aus Mainz und die Möglichkeit, mit dem Minister über das Thema Pflege im allgemeinen, aber auch die Anforderungen und Wünsche aus Sicht der Beschäftigten und Heimleitung zu diskutieren. Er verwies darauf, dass seitens des Verbandsgemeinderats große Anstrengungen unternommen wurden, das Seniorenheim für die Zukunft gut aufzustellen. Auch Bürgermeister Hans Günter Fischer als Hausherr, Geschäftsführer Ralf Dötsch, der 1. Beigeordnete des Stadt Linz Dr. Hans-Georg Faust, die SPD-Ratsfraktion, Mitarbeiterinnen des Seniorenheims, Bewohner und Wolfgang Bernath, Kandidat für das Amt des Verbandsbürgermeisters, waren gekommen.
Die Verbandsgemeinde Linz ist als kommunaler Träger eines Seniorenheims eher die Ausnahme unter den rheinland-pfälzischen Pflegeanbietern. So ging es in der Diskussion um die Reform der Pflegeversicherung, Leistungsverbesserungen in der Pflegestufe 1, Ausbildung und Fachkräftenachfrage, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die mittlerweile eingetretene Dokumentationsflut. Diese führt zwischenzeitlich dazu, dass immer weniger Zeit für soziale und persönliche Betreuung vorhanden ist. Heimleiter Ralf Dötsch wünschte sich einen verbesserten Personalschlüssel, dabei könnten schon kleine Schritte hilfreich sein und das Personal entlasten.
Der Gast aus Mainz bekam eine Vielzahl von Anregungen mit auf den Weg, zeigte sich aber auch erfreut über den hervorragenden Zustand der Einrichtung, insbesondere über das hohe Engagement der Ehrenamtler. Für die Besucher bestand auch die Möglichkeit, die Einrichtung zu besichtigen und das Gespräch mit weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu suchen.
Pressemitteilung
der SPD-Stadtratsfraktion Linz
