Durch die Region treten Vor-Tour-Radler der Hoffnung am 12. und 13. August zum 18. Mal in die Pedalen
Mit Freude und Engagement bei der Sache
Region. Wenn sich der ehemalige Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter Edgar Steinborn auf sein Rennrad schwingt, so tut er dies nicht nur zum Erhalt der eigenen Fitness. Vielmehr ist der 56-jährige Sinziger begeisterter „Hoffnungsradler“ zugunsten krebskranker und hilfebedürftiger Kinder. Steinborn ist seit vielen Jahren einer von zahlreichen Prominenten aus Sport, Showbusiness, Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft, die sich für die „Vor-Tour der Hoffnung“ engagieren, wobei Spendengelder durch einen „fahrradverrückten Haufen“, wie der Waldbreitbacher Tour-Organisator Jürgen Grünwald sie gerne nennt, gesammelt werden: „Seit meiner ersten Teilnahme an der „Tour der Hoffnung“ bin ich mit Freude und Engagement bei der Sache, diesen Kindern zu helfen in der Gewissheit, dass jede Spende an ihren Bestimmungsort, und zwar ohne Abzug von Verwaltungs- oder Organisationskosten gelangt“, so Steinborn. In diesem Jahr startet die Vor-Tour der Hoffnung zum 18. Mal. In den Landkreisen Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn sowie der kreisfreien Stadt Koblenz werden Spenden gesammelt. Alle Spenden-Stopp-Orte haben versprochen, sich mächtig ins Zeug zu legen damit der jeweils 40-minütige Aufenthalt der Radler zu einem „Fest im Zeichen der Hilfe“ wird.
In der Region für die Region
Dabei ist es den Hoffnungsradlern der Vor-Tour neben dem prominenten Starterfeld auch idealistisch gesinnte Bürger überwiegend aus den Landkreisen Neuwied und Ahrweiler wichtig, welche mit ihrer Strecke jährlich dem Prolog und Start der „großen“ Tour der Hoffnung in Gießen entgegen radeln, dass ein Teil der Spendengelder auch in die Region zurückfließt, ganz nach dem Motto „Wir radeln in der Region für die Region“. So gehören die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Kemperhof in Koblenz, die Unnauer Patenschaft zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder e.V., der Kleine Herzen Westerwald e.V., Höhn, der Förderverein Lützelsoon zur Unterstützung krebskranker und Not leidender Kinder und deren Familien e.V., Hennweiler, der Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. , Mainz und die Reiner Meutsch-Stiftung „Fly and Help“, seit vielen Jahren zu den Begünstigten. Und so ging auch 2012 mit 241.450 Euro das Spendenergebnis der Vor-Tour und ihrer zahlreichen begleitenden Aktionen als größte Einzelspende in das Tour-Gesamtergebnis von 1.602.000 Euro ein. Schirmherrin der Vor-Tour der Hoffnung ist auch in diesem Jahr wieder Petra Behle aus Biebertal, Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin im Biathlon. Für die sportliche Leitung ist Eddy Eisenmann aus Roßbach/Wied verantwortlich. Weiterhin dabei sein werden unter anderem Klaus Peter Thaler (Radsport), Reiner Meutsch (RPR/ Fly and Help), Gabriele Kohlisch (Rodeln), Diana Sartor (Skeleton), Ellen Wessinghage und Dr. Franz Josef Kemper (Leichtathletik), Julia Klöckner (CDU-Fraktionschefin, Rheinland-Pfalz), Carolin Hingst (Stabhochsprung), Annika Mehlhorn (Schwimmen), Frank Hartmann (Fußball), Hendrik Hering (SPD-Fraktionsvorsitzender Rheinland-Pfalz) und die „Stimme der Tour de France“, Herbert Watterott. Für spektakuläre Fallschirmabsprünge an beiden Tagen sorgt Ex-Reckweltmeister Eberhard Gienger (MdB). Musikalischer Botschafter ist Sänger Chris Bennett, der für die Tour das Lied „Für alle Kinder dieser Welt“ komponiert hat.
Neuer Werbeträger
Auf einen neuen Werbeträger sind die Vor-Tour-Radler besonders stolz, so Organisator Jürgen Grünwald. Im Hunsrück ist seit Kurzem ein Linienbus der Unternehmensgruppe Bohr mit Werbung für die Vor-Tour im Einsatz. „Dieser Bus wird zumindest bis Ende des Jahres in der Region Hunsrück/Mosel/Rhein/Nahe unterwegs sein und die gute Sache unterstützen“, so Seniorchef Günther Bohr. Informationen rund um die Vor-Tour gibt es im Internet unter: www.vortour-der-hoffnung.de.
Andreas Kossmann
Edgar Steinborn.
