Politik | 05.05.2013

Regionen gemeinsam gegen Bahnlärm

Mittelrheintal wächst zusammen

Sie kämpften auch in Bonn gemeinsam gegen den Bahnlärm, (v.r.) MdL Guido Ernst, MdB Erwin Rüddel, Bürgermeisterin Christel Ripoll, Bürgermeister Bernd Weidenbach, Bürgermeister Georg Hollmann, MdL Josef Dötsch.  Privat

Mittelrheintal/Bonn. Beim Kampf gegen den Bahnlärm wächst das Mittelrheintal zusammen.

Dies wurde am vergangenen Sonntag bei der Demonstration gegen Bahnlärm in Bonn deutlich.

„Es ist wichtig, dass wir mit solchen Aktionen zeigen, dass Mittelrheintal und Bahnlärm nicht in Koblenz enden“, sagte der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der sich seit Jahren gegen den Bahnlärm engagiert.

Bewusst hatte die Interessengemeinschaft „Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen e. V.“ d en Ort gewählt, um den Schulterschluss zwischen den betroffenen Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu bilden.

Erwin Rüddel: „Wir müssen in der Region geschlossen mit Sachargumenten antreten, um in Berlin gehört zu werden.“

So waren viele betroffene Anwohner aber auch politische Vertreter aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz in das benachbarte Bundesland gefahren, um mit zu demonstrieren.

Die Veranstalter zählten über 1000 Teilnehmer. „Nur durch den langen Atem der vielen Ehrenamtler und deren sachliche Zusammenarbeit mit allen demokratischen Parteien, hat die Bekämpfung des Bahnlärms in Berlin heute seinen Stellenwert“, lobte MdB Erwin Rüddel die Arbeit der Bürgerinitiativen. Der Aufruf nach Bonn erfolgte von den Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm aus dem Bereich zwischen Koblenz und Köln, die in vielen Verbandgemeinden gegründet wurden.

Bei der Demonstration waren Aktive ausserdem selbst aus dem Breisgau und aus Berlin angereist.

Sie kämpften auch in Bonn gemeinsam gegen den Bahnlärm, (v.r.) MdL Guido Ernst, MdB Erwin Rüddel, Bürgermeisterin Christel Ripoll, Bürgermeister Bernd Weidenbach, Bürgermeister Georg Hollmann, MdL Josef Dötsch. Foto: Privat

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