Geselliges Parkfest in Heister
Musik und Stimmung rund um das Bürgerhaus
Heister. Verantwortlich für das beliebte Parkfest ist der Heisterer „St. Sebastianus Bürgerverein“, der seit neun Jahrzehnten das Dorfleben bereichert. Stolz ist man zudem auf das eigene Bürgerhaus, das seit nunmehr 25 Jahren steht. Dies wurde beim diesjährigen Parkfest auch mit vielen Fotos in Glaswandkästen dokumentiert, erklärten der stellvertretende Vereinsvorsitzende Knut von Wülfing und der 1. Vorsitzende Helmut Bürger. Beide amtieren als Vorstände seit 2009. Bis zu diesem Zeitpunkt war Hans-Willi Euskirchen für 16 Jahre der 1. Vorsitzende des kleinen, aber engagierten Bürgervereins. Unter den vielen Gästen war auch der ehemalige Unkeler Stadtbürgermeister und spätere Bürgermeister der VG Unkel, Werner Zimmermann, der zugleich auch Ehrenmitglied des Bürgervereins ist und sich vor 25 Jahren für den Bau des Heisterer Bürgerhauses einsetze.
Das weitläufige Gelände um das Bürgerhaus mit seinem schönen Park gab dem einmal jährlich stattfindenden Dorffest dann seinen Namen. Neben dem Bürgerverein sind in dem kleinen Ortsteil insbesondere die „Möhnen“ sehr aktiv, weiterhin dabei die ehemalige Obermöhn, die wortgewandte Marianne Nußbaum, die zusammen mit vielen weiteren Möhnen für das Essen am Sonntag verantwortlich zeichnete.
Das Parkfest begann bereits am Freitagabend mit der „Sommerparty“ und am Samstag folgten die beliebten Musiker von „Jeu’s Kellerband“. Knapp 300 Besucher waren am Samstag bei herrlichem Wetter im idyllischen Park versammelt, um das Ambiente zu genießen.
Am Sonntagnachmittag, nach einem gemütlichen ausgedehnten Frühschoppen, kamen nicht so viele Besucher, denn der Regen bremste so manchen. Trotz allem waren die durch Zelte geschützten Sitzreihen gut gefüllt. Der Sonntag ist Familientag, an dem auch die Kinder einbezogen werden. Sie erfreuten sich am Kinderschminken oder am Ponyreiten. Insgesamt war es wieder ein erfolgreiches Bürgerfest, das auch viele Besucher aus den anderen Orten der Verbandsgemeinde Unkel anzog, wie Helmut Bürger nicht ohne Stolz betonte.
In der Küche sorgten sich die Heisterer Möhnen um das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste.
