Förderverein KunterBUNT
Neue Kuschelecke für den Montessori Kindergarten Linz finanziert
Linz. „Ein Raum zum Kuscheln, Ausruhen, zum Einfach-mal-gar-nichts-tun … - das wäre schön!“ Der Wunsch sollte dem Montessori Kinderhaus Linz erfüllt werden.
Der Raum war da, aber die passende Kuschelecke mit integrativkindgerechtem Zubehör konnte nun auch finanziert werden. Der Förderverein KunterBUNT ist froh, dem Kinderhaus 1.000 Euro für den Ruheraum überreichen zu können. Die Einnahmen stammen aus dem leckeren Uhlesessen-Verkauf beim Laternenfest im letzten Jahr sowie aus dem Erlös beim „Blauen Café“, das regelmäßig zum Linzer Trödelmarkt im Frühjahr stattfindet. Schon frühmorgens stehen Kindergarteneltern bereit, um den Händlern ein leckeres Frühstück mit heißem Kaffee anzubieten. Den ganzen Tag über werden dann von den Eltern und Großeltern selbstgebackene Kuchen verkauft, dass jedes Jahr ein stattlicher Betrag zusammenkommt. Ohne das Engagement aller helfenden Eltern und Erzieherinnen sowie dem allseits einsatzbereiten Hausmeister des Kindergartens Herrn Krämer, wäre das alles unmöglich gewesen.
Ausflug ins „Piratenland“
Zusätzlich zur Kuschelecke wird im März ein Ausflug ins „Piratenland“ Neuwied für alle Montessorihaus-Kinder ab 3 Jahren vom Förderverein finanziert. Der Behindertenverein Koblenz unterstützt den Ausflug sogar mit dem Aufbau und der Anleitung eines Parcours für Rollstuhlfahrer.
So können auch die gesunden Kinder einmal erleben, wie es ist, an den Rollstuhl gebunden zu sein. Am 19. Februar 2013 wurde bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Vorstand neu gewählt. Erste Vorsitzende ist Claire Norton, 2. Vorsitzende ist Sandra Nortmann, Kassierer weiterhin Daniel Verkooyen und Schriftführerin wie zuvor Carin Lebenstedt.
Der Förderverein dankte den scheidenden Vorsitzenden Claudia Nüchel und Johannes Below für ihr Engagement. Johannes Below unterstützte den Kindergarten seit vielen Jahren in den verschiedensten Ausschüssen und stand stets hilfsbereit zur Seite, obwohl seine Kinder den Kindergarten schon längst verlassen haben.
