Martinus-Gymnasium Linz
„Persönliches hinten angestellt“
Ehemalige Schüler der Klasse 13 übergaben der Deutschen Krebshilfe 1.600 Euro
Linz. Eigentlich hatten die ehemaligen Schüler der Klasse 13 am Martinus-Gymnasium Linz (MGL) nur mit unterschiedlichen Aktionen Geld für ihren Abi-Ball und andere Aktivitäten zusammentragen wollen. So hatten sie etwa unter anderem eine Oberstufen-Party mit Broadway-Show organisiert, hatten ein Jahr lang in den Pausen Kuchen und Waffeln verkauft sowie Inserenten für ihre Abi-Zeitung geworben. „Als wir dann aber kurz nach dem Abi und unserer Schulentlassung erfahren haben, dass eine unserer Lehrerinnen an Krebs erkrankt ist, haben wir uns entschieden, den größten Teil des Geldes der Deutschen Krebshilfe mit Sitz in Bonn zur Verfügung zu stellen“, berichtete Philipp Schmeling. Zusammen mit Ida Brandt und Jannis Stüber war er Mitte voriger Woche an seine alte Schule zurückgekehrt, um Klaus Woyda in Beisein von Schulleiter Axel Brott und von Studiendirektorin Claudia Herzog, der für Schulentwicklung und Charity zuständigen Koordinatorin, einen Scheck über die stolze Summe von sage und schreibe 1.600 Euro als Spende für die Deutsche Krebshilfe zu übergeben. „Ich freue mich sehr, dass Sie bei der Spende an uns gedacht haben“, dankte Klaus Woyda, der bei der Deutschen Krebshilfe für Marketing und Spenderbetreuung zuständig ist, den drei Ehemaligen des MGL stellvertretend für die insgesamt 73 Ex-Abiturienten. Bei diesen seien die Bemühungen der Schule ganz offensichtlich auf sehr fruchtbaren Boden gefallen, lobte Claudia Herzog den bewunderungswürdigen Entschluss ihrer ehemaligen Schützlinge. „Zu dem Bildungsziel unserer Schule gehört es, dass wir unsere Schüler zu weltoffenen, leistungsbereiten, verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft erziehen und das im Sinne unseres Namenspatrons, des heiligen Martin von Tours. Entsprechend werden am MGL Werte der Toleranz und der Zivilcourage, der Mitmenschlichkeit und des sozialen Engagements bewusst gemacht, die natürlich vor allem auch gelebt werden sollen“, so die Pädagogin.
