Allgemeine Berichte | 11.02.2015

Die Sprühenden Funken hatte zur Möhnensitzung nach Bruchhausen eingeladen

„Pirate – wild un frei, dreimal Brooches ahoi!“

Als Edel-Piratinnen versetzten die „Sprühenden Funken“ ihre Besucherinnen in Ekstase. DL

Bruchhausen. „Pirate – wild un frei, dreimal Brooches ahoi!“ hieß das Motto im Dorfgemeinschaftshaus von Bruchhausen, in dem an der Längswand hinter der Bühne ein Dreimaster mit Flickensegeln angelegt hatte. Aus dem waren an die 30 Edel-Freibeuterinnen in den Wallfahrtsort eingefallen, um den jecken Wiever im Gürzenich des Dorfes beim Möhnen-Kaffeeklatsch der „Sprühenden Funken“ etliche Highlights närrischer Beiträge zu bieten.

„Se kumme met alle Mann vorbei“, versprach das Blasorchester Bruchhausen den bunt kostümierten Besucherinnen am frühen Nachmittag, als sie die Gastgeberinnen um Piratenkapitän Bettina Acker in den Saal führten. Mit dabei hatten die Edelpiraten die große Schar der „Fünkchen“, die gar nicht erst lange bitten mussten „Liebchen, vergiss mich nicht!“, bevor die Größeren zum WM-Hit der Höhner „Steh auf, mach laut!“ über die Bühne wirbelten.

Nach dem jecken Potpourri der Clowns vom Blasorchester um Frontman Guido Schmitz dankte Bürgermeister Markus Fischer den Möhnen für den tollen Job, den sie schon seit Jahren im Ort zum Erhalt des rheinischen Brauchtums machen.

Eisbrecher und Tanzbärchen

Als närrischen Eisbecher schickten die Möhnen dann zunächst Renate Schemeitat ins Rennen. Mit Strohhut und Schwimm-Rettungsring bewaffnet, berichtete sie von ihrem ersten – und letzten – FKK-Urlaub mit Göttegatten Männe, der nur zu faul war, viel Koffer zu tragen. Weiter ging es mit den zwölf „Tanzbärchen“ aus Rheinbrohl, bei denen vor allem die staatsen sechs Tänzer mit großem Wohlwollen beäugt wurden, als sie die „Passion of my life“ mit ihren Partnerinnen auf der Bühne Revue passieren ließen.

Frenetisch begrüßt wurde das Männerballett aus dem Neubaugebiet, das nach dem jecken Dialog von Ursula Cierpka und Erika Gerhards auf die Bühne stürmte.

Einzug des Siebengebirgsprinzenpaares

Dann der Beitrag der „Lions“, nach deren Tänzen das Siebengebirgsprinzenpaar, Prinz Josef I. und Aegidia Sandra I. (Witt) und die kleinen Tollitäten der Jubiläums-KG „Klääv Botz“, Mike I. und Eva I. samt der Ehrengarde und dem Musikzug in den Saal einzigen, in dem sich längst ein närrischer Flächenbrand breit gemacht hatte, wie Präsident Oliver Fröhlke beeindruckt Obermöhn Bettina Acker bestätigte.

Die „Sprühenden Funken“ öffneten auf der Bühne nicht die Büchse der Pandora, wohl aber ne „Wunderbox“, bevor die „Gulaschkapell“ um Chefkoch Jörg Weich ihr scharfes Gericht servierte. Dann machte es sich gerade erst Oma Finchen vor dem Saal bequem und ließ den Sprühenden Funken mit ihrem Möhnentanz den Vortritt.

Hoch hinaus ging es dann beim TC Blau Weiß Sankt Katharinen, deren Auftritt auch schon die Erpeler Prinzessin Christiane I. bewundern konnte, die mit ihrem ganzen Hofstaat, der Prinzengarde und den Stadtsoldaten auf die Höhe gekommen war. Und da stand noch immer die legendäre Hitparade der Sprühenden Funken sowie der Auftritt der Siegburger Musketiere aus, ganz zu schweigen von den New Diamonds, die mit den Weather Girls verkündeten: „It’s raining men!“ Allerdings mussten die jecken Wiever doch noch warten, bis sich ihre „Pantoffelhelden“ in die Höhle der Löwinnen wagten.

Früh übt sich, was ein große Sprühender Funke werden will.

Früh übt sich, was ein große Sprühender Funke werden will.

Als Edel-Piratinnen versetzten die „Sprühenden Funken“ ihre Besucherinnen in Ekstase. Fotos: DL

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