Politik | 16.03.2026

Politische Weinprobe

Politische Weinprobe auf Gut Hubertusburg in Leutesdorf mit Grünen Bundestagsabgeordneten

von links: Andreas Audretsch, Ute Ernst, Julian Joswig

Auf Gut Hubertusburg in Leutesdorf diskutierten Grüne Bundestagsabgeordnete mit Winzern am Mittelrhein über Klimawandel, Weinbau und politische Zukunft. Die Veranstaltung verband Politik, regionale Weinkultur und aktuelle Herausforderungen für die lokalen Weinbaubetriebe.

Leutesdorf. Zu einer besonderen Begegnung zwischen Politik und Weinkultur luden Bündnis 90/Die Grünen Neuwied auf das malerisch gelegene Gut Hubertusburg in Leutesdorf ein. Direktkandidatin Ute Ernst begrüßte dabei prominenten Besuch aus Berlin: Julian Joswig MdB, Abgeordneter für das nördliche Rheinland-Pfalz und Experte für Wirtschafts- und Europapolitik, sowie Andreas Audretsch MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, nahmen an der politischen Weinprobe teil.

Julian Joswig brachte dabei nicht nur politisches Fachwissen mit: Der Bundestagsabgeordnete hat sich zum Assistant Sommelier ausbilden lassen und konnte den Abend mit fundiertem önologischen Wissen bereichern. Andreas Audretsch, dessen Wahlkreis in Berlin liegt, zeigte sich tief beeindruckt von der Kulturlandschaft am Rhein und dem Engagement der heimischen Winzerinnen und Winzer.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die vielfältigen Herausforderungen der Winzerbetriebe am Mittelrhein. Insbesondere der Klimawandel und seine Auswirkungen auf Rebsorten, Böden sowie die veränderten Wetterbedingungen – von zunehmender Hitze bis hin zu spät einsetzendem Frost – wurden ausführlich erörtert. Darüber hinaus beleuchteten die Teilnehmenden die drängenden Nachfolgesorgen vieler Familienbetriebe, die die Zukunft des traditionellen Weinbaus in der Region bedrohen.

Diskussion zu Bundestagsthemen verbindet lokale und politische Perspektiven

Aktuelle Themen aus dem Bundestag und die politische Lage in Berlin kamen ebenfalls zur Sprache und sorgten für angeregte Debatten. Dabei nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Berliner Perspektive mit der Realität vor Ort zu verknüpfen und Fragen direkt an die Abgeordneten zu richten.

Begleitet wurden die Gespräche von einer Verkostung fünf ausgewählter Weine des Weinguts – eine Reise von der Cuvée bis hin zum Winzersekt nach der traditionellen Champagnermethode, die eindrucksvoll die Bandbreite und Qualität des Mittelrhein-Weinbaus demonstrierte.

Erfolgreicher Austausch fördert Verbindung zwischen Politik und Weinbau

Ute Ernst zog ein erfreutes Fazit: „Das rege Interesse und die lebhaften Gespräche haben gezeigt, wie wichtig es ist, Politik und Praxis zusammenzubringen. Der direkte Austausch zwischen unseren Bundestagsabgeordneten und den Menschen hier vor Ort ist genau das, was wir brauchen – für eine Politik, die wirklich ankommt.“

Die politische Weinprobe auf Gut Hubertusburg war damit weit mehr als eine gesellige Veranstaltung – sie war ein lebendiges Beispiel für basisnahe Politik, die lokale Wirtschaft, Kultur und aktuelle bundespolitische Fragen miteinander verbindet.

Weitere Themen

von links: Andreas Audretsch, Ute Ernst, Julian Joswig Foto: Anja Kaspari

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