Zusätzliche Halte auf der rechten Rheinstrecke
RE 8 hält ab Fahrplanjahr 2027 zusätzlich in Erpel, Leubsdorf und Leutesdorf
Erpel/Leubsdorf/Leutesdorf. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) wird die Orte Erpel, Leubsdorf und Leutesdorf ab dem Fahrplanjahr 2027 (ab Sonntag, dem 13. Dezember 2026) zusätzlich in den Regionalexpress RE 8 einbinden.
Durch das Zusammenspiel von RE 8 und RB 27 werden die drei Orte künftig im 30-Minuten-Takt an Koblenz und Köln angebunden. Das verbessert das Zugangebot für die Fahrgäste entlang der rechten Rheinstrecke.
„Die Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke läuft bisher gut und im Zeitplan. Wir freuen uns, nach den erheblichen Einschränkungen für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie alle Menschen, die auf die Bahn angewiesen sind, nach Abschluss der Arbeiten auch das Angebot entlang der Strecke verbessern zu können“, sagt Landrat Achim Hallerbach, SPNV-Nord Verbandsvorsteher.
„Leutesdorf, Leubsdorf und Erpel werden bislang nur im Stundentakt durch die RB 27 bedient. Durch die Inbetriebnahme der S 13 und die veränderte Haltestruktur zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel werden Fahrzeiten gewonnen, die wir für zusätzliche Halte des RE 8 in diesen drei Orten nutzen. Damit schaffen wir gemeinsam mit der RB 27 ein deutlich besseres Angebot mit Verbindungen im 30-Minuten-Takt nach Koblenz und Köln“, so der Verbandsvorsteher weiter.
Einschränkungen während der Sanierung der Schnellfahrstrecke Eine zeitlich begrenzte Ausnahme gilt vom 14. Mai bis zum 9. Juli 2027. Während der Sanierung der Schnellfahrstrecke Köln — Rhein-Main werden Fernverkehrszüge über die rechte Rheinstrecke umgeleitet. Dadurch kommt es zu zusätzlichen Überholungen, die den RE 8 verlangsamen. In diesem Zeitraum können die Halte in Erpel, Leubsdorf und Leutesdorf deshalb nicht bedient werden.
Die Fahrpläne für das Jahr 2027 sind bereits veröffentlicht und in den Fahrplanauskünften abrufbar. Fahrgäste können sich dort über die konkreten Verbindungen und die zeitlich begrenzten Einschränkungen informieren.
Pressemitteilung SPNV Nord