Fünf Jahre Lions-Club Remagen-Unkel
Rückschau auf eine noch junge, aber erfolgreiche Vereinsgeschichte
Mit rund 30.000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke hat der kleine Verein beiderseits des Rheins viel bewegt
Unkel/Remagen. Am letzten Tag im Juni vor fünf Jahren wurde in Remagen der Lions Club gegründet, für den der Lions Club Bad Neuenahr die Patenschaft übernahm. Gründungspräsidentin war Rosemarie Bassi, eines der 27 Gründungsmitglieder war Hermann Josef Becker, der noch aktuelle Präsident, der Mitte der Woche nach Unkel in die Gaststätte „Kleines Schulz“ eingeladen hatte, um die zurückliegenden fünf Jahre Revue passieren zu lassen. Begleitet wurde er von der 1. Vizepräsidentin Edith Rohrbeck, der 2. Vizepräsidentin Ulrike Jossen, Schatzmeister Günter Wragge, der dieses Amt seit der Gründung innehat, seinen Vorgängern Rosemarie Bassi (2010/11), Ulrich Bollmann (2012/13) und Eva Werning (2013/14) sowie Helen Mauermann, die den Vorsitz des Lions-Fördervereins „Brücke von Remagen“ dieses Jahr an Uwe Hansen abgegeben hat.
Erfolgreiche Aktivitäten auf beiden Seiten des Rheins
„Wir waren zwar nur fünf Jahre nach dem Motto ‚Es gibt nichts Gutes, außer man tut es‘ aktiv, haben aber links- wie rechtsrheinisch einiges bewegen können“, resümierte Ulrike Jossen kurz am Tag der abendlichen Präsidentschaftsübergabe. Dem Lions-Grundsatz „We serve“ folgend, habe der junge Verein Menschen geholfen, die Unterstützung benötigt hatten. „Dabei haben wir uns vor allem auf die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit, Bedürftige und die Seniorenarbeit konzentriert“, so Hermann Josef Becker. Die Mitgliederzahl habe sich inzwischen veif 25 Personen stabilisiert, die in den zurückliegenden Jahren bei einer Vielzahl von Veranstaltungen rund 30.000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke in der Verbandsgemeinde Unkel, in Linz sowie in Remagen und Sinzig verteilt haben.
Schwerpunkt liegt in der Jugendarbeit
14.000 Euro flossen in die Jugendarbeit, vorrangig in das bundesweite Programm „Klasse 2000“ zur Gesundheitsförderung, Konfliktbewältigung und Drogenprävention. Nutznießer waren sechs Grundschulklassen in Kripp und je zwei in Erpel und Remagen. 7.500 Euro wurden Bedürftigen gestiftet wie etwa für die „Aktion Wunschbaum“ der Bürgerstiftung Remagen, die Hangrutsch-Opfer von Linz, die Arbeit mit Behinderten des Reitvereins Bruchhausen oder für die Tafeln. 5.500 Euro kamen kulturellen Projekten wie der Kulturwerkstatt Remagen, 2.000 Euro internationalen Lions-Projekten wie etwa dem Wiederaufbau der Kita in Pirna 2014 nach dem Elbe-Hochwasser zugute. 1.000 Euro schließlich flossen in die Seniorenarbeit über „Essen auf Rädern“ oder Aktionen des Christinenstifts.
„Wichtig ist uns auch das jährliche Weihnachtskonzert in Scheuren am Dom, das vor allem von den Bewohnern des St. Pantaleon Seniorenheims genossen wird“, betonte Hermann Josef Becker, bevor er sich weiteren Aspekten des Clublebens widmete, das zur Förderung des gemeinsamen Engagements unerlässlich ist. Neben zwei monatlichen Treffen stehen Stadtrundgänge, bei denen Mitglieder Orte der jeweils anderen Rheinseite näher kennenlernen, und einmal im Jahr die Präsidentenfahrt auf dem Programm.
„Unsere nächste Aktion ist am Samstag, 4. Juli, im Christinenstift. Dort spielt dann zum Waffelbacken und Grillen die Ton-Band auf. Ziel ist, Jung und Alt zusammenzubringen. Deshalb wird eine unserer 2000er-Grundschulklassen aus Erpel einen Sketch aufführen“, berichtete Edith Rohrbeck, die am Abend die Nachfolge von Hermann Josef Becker antrat, der im Vorstand dann Eva Werning als Past-Präsident ablöste. Eine vergleichbare Veranstaltung sei auch im Remagen geplant. Damit alles strukturiert ablaufe, habe man Ulrich Bollmann als Activity-Beauftragten. Fest stehe auch schon eine Lesung von Wolfgang Kaes im Sinziger Schloss, zu der natürlich auch der Patenclub eingeladen werde.
„Wir werden uns nicht nur um Senioren, sondern auch um Asylanten kümmern, etwa im Flüchtlingsheim in Kripp, wobei nicht immer alles über eine finanzielle Hilfe laufen muss, sondern Wert auf Kommunikation gelegt werden sollte, die den entwurzelten Menschen viel eher das Gefühl der Geborgenheit vermitteln kann“, hob Rohrbeck hervor.
Grundziel der Lions sei, neben dem „Dienen“ im Verein Menschen gleicher Gesinnung kennen und schätzen zu lernen, sodass aus Unbekannten Freunde würden, die sich gemeinsam für Projekte einsetzten, so Hermann Josef Becker. Dabei sei jeder Club darauf angewiesen, dass möglichst viele Mitglieder mit anpacken.
Club wirbt um weitere engagierte Mitglieder
„Von daher wäre es schön , wenn wir weiter wachsen würden, denn vier Veranstaltungen pro Jahr zu stemmen, bedeutet schon eine Menge Arbeit für einen so kleinen Verein, zumal sich die Gründungsmitglieder langsam aus der Vorstandsarbeit zurückziehen“, so Ulrich Bollmann. Noch aber bleibe die Kontinuität gewahrt, woran auch der satzungsgemäße jährliche Präsidentenwechsel nichts ändere. „Nachfolger wird ja der 1. Vizepräsident, zu dem sich der Vorjahreszweite als Stellvertreter gesellt, während dessen Nachfolger dann zwei Jahre Zeit hat, in die Funktion des Club-Präsidenten hineinzuwachsen. Und außerdem sind die scheidenden Präsidenten ja auch nicht aus der Welt, sondern gehören dem Vorstand noch auf ein Jahr als Past-Präsident an“, erklärte der Activity-Beauftragte das Prinzip des Führungskarussells. In das wurde am Abend nach Edith Rohrbeck und Ulrike Jossen als 2. Vizepräsident Guido Leiwig aufgenommen, während Carsten Jacob als Schatzmeister Günter Wragge nach fünf Jahren ablöste. Als Clubsekretär gehört Karola Kapshoff-Heidbrink wie schon seit 2012 weiterhin dem Vorstand an, in dem Hannelore Menzen nach 2014 erneut die Funktion des Clubmasters übernimmt.
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