FWG im Dialog in St. Katharinen-Steinshardt
Sich der Belange der einzelnen Ortsteile widmen
St. Katharinen. Im Wahlkampf 2014 legt die FWG St. Katharinen dieses Mal besonderen Wert auf Bürgernähe und veranstaltet deshalb Diskussionsrunden mit den Bürgern in verschiedenen Ortsteilen und deren Vereinshäusern. „Das verursacht zwar einen erhöhten Arbeitsaufwand und die Anzahl der Teilnehmer pro Veranstaltung ist sicher geringer als bei einer zentralen Veranstaltung, aber wir möchten den Bürgern zeigen, dass uns auch die unterschiedlichen Belange der einzelnen Ortsteile interessieren und in intensive Gespräche kommen“, so die Vorsitzende der FWG, Maria Zimmermann. Im Vordergrund stand auch diesmal die Verschuldung der Gemeinde, wie vom Bürgermeisterkandidaten der FWG, Markus Hahn, ausgeführt wurde. „Aber es ist doch besser das Geld in die Gemeinde zu investieren, als sich das angesparte Vermögen später abnehmen zu lassen!“, stellte ein Besucher der Veranstaltung fest. Hier erläuterte Dr. Bernhard Rami, Fraktionssprecher der FWG im Gemeinderat, dass es sich bei diesem Argument um ein weit verbreitetes Märchen handele, das immer wieder verbreitet wird. Stattdessen gilt: Das Kapital der Gemeinde, welches nun leider nicht mehr existiert, wäre immer im Eigentum der Gemeinde geblieben und hätte für Investitionen verwendet werden können. Die bis 2009 angesparte Rücklage von fast sechs Millionen Euro habe bislang die Grundlage für Entscheidungsfreiheit und weitestgehend autonome Verwaltung des Haushaltes der Gemeinde gesichert“, so Markus Hahn und Bernhard Rami. Jetzt, mit dem hohen Schuldenstand von etwa vier Millionen Euro Ende des Jahres 2014, ist es damit vorbei. Jetzt können wir zur Erhöhung der Steuern verdonnert werden. „Und das ist hausgemacht! Hätten wir sorgsamer gehaushaltet, wären wir weiter in der Lage, Steuererhöhungen zu blockieren und die Gemeinde so für Familien, Gewerbe und Handel deutlich attraktiver halten können“, kommentierte Dr. Werner Martin, Rechtsanwalt und stellvertretender Vorsitzender der FWG. „Was unter Bürgermeister Hüngsberg über mehr als 20 Jahre angespart wurde, haben dessen Nachfolger durch allzu ehrgeizige Projekte innerhalb von fünf Jahren ins Gegenteil verkehrt, vier Millionen Euro Schulden zum Ende des Jahres. Lokale Steinshardter Themen wurden ebenfalls angesprochen, z.B. der stark verkleinerte Wendehammer am Ende des Ortes und die neuerdings feuchten Wände des Heiligenhäuschens, um das sich die Bewohner des Ortsteils seit vielen Jahren liebevoll kümmern. Bei dem Wendehammer kommt die Müllabfuhr regelmäßig beim Wendemanöver in Schwierigkeiten, sogar Pkws können nicht in einem Zug wenden. Vor dem Neubau der Straße war das kein Problem und auf die Anforderungen der Bürger bei der Anhörung wurde offensichtlich wenig Rücksicht genommen. Das Heiligenhäuschen des Ortsteils hat feuchte Wände, wohl durch eine nicht sachgemäß ausgeführte Straßenbaumaßnahme im Umfeld, so die Bewohner des Ortsteils, Maßnahmen zur Beseitigung der feuchten Wand sind dringend geboten, eine zügige Abhilfe ist jedoch nicht erkennbar. Die FWG versprach, hier nachzufassen. Aus einer anfänglich recht kontroversen Diskussion wurde im Verlauf ein harmonischer Gedankenaustausch, was denn zur Verbesserung der finanziellen Lage der Gemeinde getan werden muss. Die nächsten Veranstaltungen sind für den 4. Mai, 14 Uhr in der Sporthalle St. Katharinen und am 12. Mai, 19 Uhr, im Schützenhaus in Strödt geplant.
Pressemitteilung
der FWG St. Katharinen
