Politik | 09.01.2015

Hangrutsch in Linz soll gestoppt werden

Sicherungsmaßnahmen gehen weiter

Linz/Koblenz. In einem Wohngebiet in Linz kam es Anfang der Woche zu einem Hangrutsch. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, des Landesamtes für Geologie und Bergbau (LGB), der Stadt und Vertreter der Verbandsgemeinde Linz, dem Forstamt, dem Technischen Hilfswerks (THW), der Feuerwehr und der Polizei vor Ort daran, die Rutschung zu stoppen und die Ursache zu ermitteln, die weiterhin unbekannt ist. Aufgrund der Regenfälle hatte sich die zunächst auf 1 Zentimeter verringerte Rutschungsgeschwindigkeit wieder auf 2 Zentimeter pro Stunde erhöht. Leider war das Haus Nummer 13 durch den Druck des Hanges auf das Gebäude und die damit verbundene Schieflage nicht mehr zu retten. Aus diesem Grund hat die SGD Nord dem Eigentümer geraten, das Haus zum Abriss freizugeben, damit die dadurch freiwerdende Fläche zur Hangsicherung genutzt werden kann. Dies ist zwischenzeitlich geschehen. Deshalb finden aktuell Sicherungsmaßnahmen mittels Betonriegel und Schüttungen auf der Grundlage erdstatischer Berechnungen an dieser Stelle statt. Diese Maßnahme wird bis zur Fertigstellung einige Tage in Anspruch nehmen. Alle Beteiligten arbeiten mit aller Kraft daran, die weitere Rutschung des Hanges zu stoppen.

Pressemitteilung Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord

Weitere Links zum Thema

>> Artikel vom 09.01.2015 - Linz: Haus Nr. 13 war nicht mehr zu retten

›› Artikel vom 07.01.2015 - Sicherungsmaßnahmen eingeleitet

›› Artikel vom 06.01.2015 - Erdrutsch in Linz

›› Video vom 06.01.2015 - Häuser nach Erdrutsch evakuiert

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