Erpeler Heimatordenkapitel
Sommerausflug zu Eisenkunst und Schmetterlingen
Erpel. Der diesjährige Ausflug führte die Erpeler Heimatordensträgerinnen und -träger mit ihren Partnerinnen und Partnern nach Sayn bei Bendorf. Natur und Geschichte verbinden sich hier auf engem Raum zu einem kulturhistorisch interessanten Ort, der insbesondere geprägt wird von der mittelalterlichen Burg Sayn und dem fürstlichen Schloss Sayn mit seinem Schlossgarten. Unter fachkundiger Führung erkundete man zunächst das im Schloss untergebrachte Rheinische Eisenkunstguss-Museum. Lichtdurchflossene Räume beherbergen eine Vielzahl eiserner Kunstwerke von der winzigen „Sayner Fliege“, filigranen Schmuckstücken und reich verzierten Stühlen, Tischen und Bänken bis hin zu mächtigen Öfen. All das rief immer wieder Erstaunen über die Kunstfertigkeiten der Eisengießer hervor. Selbst Schreibutensilien aus Eisen zierten damals die Schreibtische wohlhabender Geschäftsleute. Im Kontrast dazu werden die einfachen Einrichtungsgegenstände der Küche einer Arbeiterfamilie ausgestellt, die bei der Gruppe manche Erinnerungen an die Jugendzeit weckten und lebhaft erläutert wurden. Glanzpunkte der Besichtigung waren das Fürstenzimmer und die nach historischen Vorbildern in den letzten Jahren aufwändig restaurierte Schlosskapelle. Vom Schloss sind es nur wenige Schritte zum Schlosspark und zum darin gelegenen Garten der Schmetterlinge. Nach einer Einführung in die Abläufe einer Schmetterlingsentwicklung und in Ziele und Aufgaben des Gartens durch die verantwortliche Fachbiologin ließen sich alle zwischen Bananen, Hibiskus, Orchideen und anderen tropischen Pflanzen von bunten Schmetterlingen umflattern.
Die anschließende Freizeit nutzte man zum Kaffee trinken, Biergartenbesuch oder Aufstieg zur Burg Sayn.
Wieder zurück in Erpel ließ man den erlebnisreichen Tag bei gemütlichem Beisammensein ausklingen, nicht ohne dem Sprecher des Ordenskapitels Gregor Noll für die perfekte Organisation des Ausflugs besonders zu danken.
