Tennis-Medenspiele für die „Herren 65“ des TC Schwarz-Weiß Erpel abgeschlossen
Spannende Spiele und einige Siege
Teils überragende Spiele von Wolfgang Jünemann, Bernd Lange und von Roland Marquardt (alle drei vom TC-SW-Erpel, Gruppe Herren 65)
Erpel/Kreis Neuwied. Der Tennis-Club SW Erpel hat im Jahr 2015 fünf Mannschaften für die Medenspiele (Saisonspiele im Herrentennis in Deutschland) gemeldet. Dies sind die Gruppen Jungen U18 C-Klasse, Herren 40 A-Klasse, Herren 55 C-Klasse, Herren 60, C-Klasse und Herren 65, ebenfalls C-Klasse. Bei den nun abgeschlossenen Medenspielen 2015 wurden verschiedene ansehnliche Plätze (von eins bis sechs) in den Tabellen erreicht. Besonders hoch her ging es bei den Herren 65, mit Spielern im Alter von 81, 79, 77, 73, 70, die ihr Hobby Tennis mit Leidenschaft betreiben, Geselligkeit schätzen und sich in der Natur bewegen wollen. Auch nach dem Motto: Faire Spiele, (leider) nur einige Siege, viel gelernt, aber viele neue Tennisfreunde gewonnen. Tennis als Alterssport bietet im Verein die beste Möglichkeit, sich jung und fit zu halten, gepaart mit etwas Ehrgeiz, auch einmal gegen 65-jährige und ältere aktive Tennisspieler zu gewinnen, was auch in Einzelfällen gelang. Ein herausragender Tennisspieler dabei unter anderem der 81-jährige Wolfgang Jünemann vom TC-SW-Erpel, der etliche Siege bei den Einzelspielen für sich und somit für die Gruppe „Herren 65“ verbuchen konnte. Herausragend unter anderem ein Medenspiel gegen Tabellen-Spitzenreiter Neuwied: Hier gab es zwei Duelle, die erwähnenswert sind. Senior Wolfgang Jünemann machte im Tiebreak beim Stand von 10:10 bisher zwei kleine Fehler und schon war das ausgeglichene Spiel verloren. Dagegen zeigte Senior Roland Marquard Standvermögen. Auch wenn er den ersten Satz verlor, brachte er das Spiel von 2:5 auf 7:5 zu seinen Gunsten und gewann den fälligen Tiebreak mit 10:7. In dem letzten Medenspiel ging es für die „65-jährigen“ nach Bad Hönningen. Eine gute Bewirtung begleitete die Spiele, wenn auch nur ein Sieg bei vier Einzel- und zwei Doppelspielen heraussprang. Fazit: Man belegt nun heute den letzten Platz in der Tabelle. Siegen ist zwar schön („Nun siegt mal schön“, sagte einst ein Bundespräsident), aber die Teilnahme, die Meden-Atmosphäre und die Kameradschaft sind Werte, die das Verlieren leichter machen, gemäß dem Motto dem Olympischen Geist: Dabei sein ist alles. Die Herren - 65 - Mannschaft des TC SW Erpel kämpfte gegen Vettelschoss1, TV Melsbach, SGW Gebhardshain, TC Neuwied und TCGW Bad Hönningen.
Pressebericht vom
Mannschaftsführer „Tennis Herren 65“ Rudolf Weichsel des TC Schwarz Weiß Erpel
