Leserbrief zum Bericht über die Sanierung der Brückentürme
Spendenaktion würde die Gemeindekasse entlasten
Es ist schön, dass die seit Jahren baufälligen Brückentürme auf der Erpeler Seite nun endlich saniert werden sollen. Dass die Ortsgemeinde Erpel durch den Eigenanteil an der Sanierung so markant weiter in die Verschuldung rutscht, kann und darf jedoch nicht einfach so hingenommen werden. Die ehemalige Ludendorffbrücke hat durch ihre Bedeutung im Zweiten Weltkrieg eine wichtige internationale Stellung als Friedenssymbol und Mahnmal erlangt.
Durch die literarische und filmische Aufarbeitung „Die Brücke von Remagen“ ist das ehemalige Bauwerk über die Region hinaus bei vielen Menschen aller Generation in ganz Deutschland und den USA bekannt. Eine deutschlandweite Spendenaktion, ähnlich wie zur Errichtung des Friedensmuseums in Remagen oder dem Berliner Schloss, würde die Gemeindekasse sicherlich erheblich entlasten. Ich bin mir sicher, dass sich bei 80 Millionen Einwohnern in Deutschland genügend historisch interessierte Menschen finden lassen, die einen Euro oder mehr für die Sanierung dieses symbolträchtigen Ortes spenden würden. Den ersten Euro würde ich sogar selbst in die Sammeldose werfen.Thomas Napp,
Rheinbreitbach
