Politik | 21.10.2015

Hohe Auszeichnung für vorbildliches Verhalten

Stefan Schmidt erhielt die Bürgerurkunde des Polizeipräsidenten

Seine Unterstützung der polizeilichen Ermittlungsarbeit führte zur frühzeitigen Festnahme eines Straftäters

Verbandsbürgermeister Hans Günter Fischer und der Leiter der Polizeiinspektion, Lothar Regolinski, lobten das Verhalten von Stefan Schmidt. -DL-

Linz. Für seine ausgesprochen vorbildliche Unterstützung bei der Ermittlung einer Straftat dankte der Koblenzer Polizeipräsident Wolfgang Fromm dem Linzer Stefan Schmidt mit einer Bürger-Urkunde. Überreicht wurde sie dem 34-jährigen Industriemeister am Dienstagnachmittag im Dienstzimmer von Verbandsbürgermeister Hans Günter Fischer von dem Leiter der Linzer Polizeiinspektion, Lothar Regolinski. „Selbst die beste Polizeidienststelle kann nicht überall gleichzeitig sein. Deshalb ist es schon wichtig, ob Bürger bei möglichen Straftaten nur zusehen oder Zivilcourage beweisen und überlegt eingreifen, wenn es die Situation erfordert“, so Hans Günter Fischer. Stefan Schmidt habe Gemeinschaftssinn gezeigt und im Sinne der Forderung John F. Kennedys gehandelt: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

„Leider sind Treffen wegen eines solchen Anlasses wie heute Nachmittag nicht allzu häufig“, bedauerte Lothar Regolinski. Stefan Schmidt habe getreu dem Motto der rheinland-pfälzischen Präventionskampagne „Wer nichts tut, macht mit“ gehandelt und nicht weggeschaut, sondern angesichts seines Verdachtes sofort die Polizei alarmiert und somit geholfen, eine Straftat aufzuklären und größeren Schaden zu verhindern“, so der Chef der Linzer Polizeiinspektion. Dieses beispielhafte Verhalten habe er dem Koblenzer Polizeipräsidenten mitgeteilt, der vorbildliche Vorgehen entsprechend würdige.

„Ich habe am 20. August gegen 11.30 Uhr einen Mann auf dem Parkplatz an der Asbacher Straße bemerkt, der sich irgendwie verdächtig verhalten hat“, erinnerte Stefan Schmidt. Als er an dem dortigen Geldautomaten Bargeld von seinem Konto habe abheben wollen, sei kein Geldauswurf erfolgt. Der Grund: Der Ausgabeschacht war mit einer Teppichleiste zugeklebt worden. „Nachdem ich diese entfernt hatte, konnte ich den eingegebenen Geldbetrag entnehmen, woraufhin sich der Verdächtige fluchtartig entfernte“, berichtete der 34-Jährige.

Stefan Schmidt habe daraufhin umgehend der Polizei seine Wahrnehmungen mitgeteilt und den verdächtigen Mann so genau beschrieben, dass dieser aufgrund der Angaben identifiziert und schon nach relativ kurzer Fahndung dingfest gemacht werden konnten, erinnerte Lothar Regolinski.

Es gehe nicht darum, Heldentaten zu vollbringen und Straftäter selber dingfest zu machen. „Schon eine sofortige, möglichst genaue Beschreibung des oder der Täter sowie des Ortes, wie Herr Schmidt dies getan hat, reicht oft aus, dass wir Fahndungen erfolgreich abschließen können“, hob der zuständige Bezirksbeamte Eckard Heck hervor. Bezeichnend für Stefan Schmidt sei gewesen, dass er zunächst von einer öffentlichen Auszeichnung gar nichts habe wissen wollen. „Überzeugt, die Auszeichnung doch öffentlich zu machen, hat mich aber der Hinweis, dass dadurch Mitbürger motiviert werden könnten, auch rechtzeitig wichtige Hinweise auf eine mögliche Straftat zu geben“, erklärte Stefan Schmidt abschließend.

Verbandsbürgermeister Hans Günter Fischer und der Leiter der Polizeiinspektion, Lothar Regolinski, lobten das Verhalten von Stefan Schmidt. Foto: -DL-

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