Allgemeine Berichte | 13.08.2013

Tausende beim Markt in Linz

Beim Trödelmarkt waren Parkplätze Mangelware – Breite Angebote von Händlern, Privat- und Geschäftsleuten

Die Vielfalt der Angebote auf dem 74 Antik und Trödelmarkt war schon erstaunlich. HEP

Linz. Parkplätze waren wieder absolute Mangelware beim zweitägigen Antik- und Trödelmarkt in Linz. Durch den Ansturm von tausenden Besuchern parkten, vor allem am Sonntag, sogar zahlreiche Autos im Dattenberger Ortsteil Wallen. Was die Gäste in der Bunten Stadt erlebten, war schon beachtlich. Bis zu 200 Antikmarkthändler aus dem In- und Ausland sowie viele Privatleute und Einzelhändler sorgten für riesige Angebote an antiken Möbeln, Kleinantiquitäten, Trödel, Spielsachen und vielen Dingen, die z.B. bei den Kindern oder im Haushalt überflüssig waren. Das besondere Merkmal des Linzer Antik- und Trödelmarktes ist ein in Deutschland wohl sehr seltenes reichhaltiges Angebot an antiken Möbelstücken aus verschiedenen Epochen, egal ob unrestauriert oder im Bestzustand. Ob Weichholz oder Eiche, Nussbaum- oder Kirschholz, Biedermeier oder Jugendstil, fast alles stand auf den wettergeschützten Flächen unter dem Bahnviadukt am Gestade. Viele hatten aber auch auf dem freien Marktgelände rund um Rheintor und Burg Linz ihre Zelte aufgeschlagen. Apropos Zelte: Die brauchte beim 74. Antik- und Trödelmarkt wegen Regens niemand, höchstens als Sonnenschutz. Neben den Antiquitäten erstanden viele Besucher aber auch Kitsch und Krempel aus Urgroßmutters Zeiten. Die Palette reichte von Fotoapparaten, Uhren, Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Bücher, Werkzeuge und Messgeräte über Porzellane, Gläser und alten Öfen bis hin zu betagten Badewannen. Aber auch die Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Linz glänzten mit ihren Angeboten. Sie hatten vor allem auf dem Marktplatz ihre Domizile, bei denen Spielsachen, Bücher, CDs und vor allem Textilien das Bild bestimmten. Textilien wurden aber auch von Einzelhändlern angeboten, denn der Sonntag war verkaufsoffen, sonst hätte der Antik- und Trödelmarkt nicht stattfinden dürfen. Aber so war alles in „trockenen Tüchern“ und auch die Linzer Geschäftsleute beteiligten sich mit Verkaufsständen und vielen interessanten Sonderangeboten am Marktgeschehen. Natürlich gab es auch Getränke- und Imbissstände, die jedoch den Gastronomen in der Linzer Innenstadt kaum Konkurrenz machten. Schließlich war am Sonntagnachmittag vor Cafés, Restaurants und Kneipen nur noch schwer ein freies Plätzchen zu ergattern. Aber auch für Unterhaltung war gesorgt, denn einige Musiker sorgten für einen „klangvollen“ Antik- und Trödelmarkt. Herausragend war die Gruppe „Swantje & Carlos“, die im vergangenen Jahr als beste Straßenmusiker Deutschlands galten. Die drei Musiker begeisterten an der Ecke Marktplatz/Rheinstraße vorwiegend mit spanischen und lateinamerikanischen Songs.

Beim Antik und Trödelmarkt drängten sich in der Rheinstraße die Besucher

Beim Antik und Trödelmarkt drängten sich in der Rheinstraße die Besucher

Die Vielfalt der Angebote auf dem 74 Antik und Trödelmarkt war schon erstaunlich. Fotos: HEP

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