Allgemeine Berichte | 16.04.2013

Grundschule Linz nimmt an Instrumentalpädagogik der Burgbläser Rheinbreitbach teil

Tiefes Blech zum Anfassen

Die Kinder der 4c probieren fasziniert eine Posaune aus. privat

Linz. Ein tiefes Brummen war am 10. April, ab 11 Uhr in der Bürgermeister Castenholtz Schule in Linz am Rhein zu hören. Die Grundschüler der Klasse 4c mit ihrer Grundschullehrerin Frau Krentscher probierten fasziniert die Blechblasinstrumente Tenorhorn, Tuba und Posaune aus. Vorab hatte ihnen Thomas Napp von den Burgbläsern Rheinbreitbach im Rahmen des vereinseigenen Instrumentalpädagogikprogramms die Instrumente erklärt und den Kindern kleinere Liedstücke auf den Instrumenten vorgespielt.

Das "Pupsgeräusch"

„Einfach nur das Pupsgeräusch machen.“, erinnerte Napp ein Kind noch einmal an die eingeübte Lippenstellung, bevor dieses dann leicht grinsend in das Mundstück pustete und im besten Falle ein tiefes Brummen ertönte. „Wir finden es super, dass von einem Musikverein ein solches Programm angeboten wird. Ein Anruf genügte und der Termin für die Instrumentalpädagogik stand. Ich kann das Programm nur empfehlen, vor allem da es kostenfrei ist.“, äußerte sich die Grundschullehrerin Frau Krentscher lobend über das Programm. „Uns ist es ein Anliegen, den Kindern zumindest einmal in ihrem Leben die Möglichkeit zu geben, ein solch mächtiges Instrument in den Händen halten zu dürfen.“, erklärte Napp das Engagement der Burgbläser mit der Tuba in den Armen.

"Lernt Tuba, Tenorhorn oder Posaune!"

„Die tiefen Eindrücke, welche diese Instrumente bei den Kindern hinterlassen, halten für ein Leben lang an.

Später helfen sie uns Interesse für die tieferen Blechblasinstrumente wie Tenorhorn, Tuba und Posaune zu wecken.

Denn leider sind die Ausbildungszahlen gerade in den tieferen Instrumenten bei allen Musikvereinen leider stark gesunken. Das liegt vor allem häufig daran, dass vornehmlich ältere Menschen diese Instrumente spielen und Blasmusikvereine ungerechterweise immer nur mit Marschmusik in Verbindung gebracht werden.

Das wirkt auf junge Menschen sehr unattraktiv, wodurch man jedoch im tiefen Blech zu einem heiß begehrten Vereinsmitglied wird.

Also: Lernt Tuba, Tenorhorn oder Posaune!“ riet Napp den Kindern zum Schluss bevor er die Teilnehmerurkunden verteilte.

Für Interessierte

Wer Interesse hat, das Instrumentalpädagogikprogramm der Burgbläser Rheinbreitbach e.V. zu buchen, meldet sich bitte per E-Mail bei Thomas Napp unter thomas.napp@burgblaeser.de oder unter Tel. (0 22 24) 7 42 32. Weitere Informationen zum Programm und zum Musikverein unter www.burgblaeser.de.

Die Kinder der 4c probieren fasziniert eine Posaune aus. Foto: privat

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