Tambour-Corps Erpel beteiligen sich an Weinfesten in Erpel und Dattenberg
Tolle Stimmung auf den Weinfesten
Erpel. Kürzlich stand für das Tambour-Corps wieder traditionell die Beteiligung an den Weinfesten in Erpel und Dattenberg im Terminkalender. Den Anfang machte das „Heimspiel“ in Erpel. Schon zwei Tage vor Beginn des eigentlichen Festes sah man fleißige Aktive beim Standaufbau auf dem Stammplatz vor dem Rathaus werkeln. Der im letzten Jahr neu gebaute Stand wurde in diesem Jahr noch mit einem neuen Dach perfektioniert. So war man auch für schlechte Wetterlagen gut gerüstet. Freitags startete das Weinfest gegen Abend mit dem Fackelzug zu Ehren von Weinkönigin Tonia Sieberz. Die Spielleute marschierten ab dem Rathaus zur Abholung der Majestät und ihren Weinprinzessinnen Diana und Kristina. Nach einem kurzen Umtrunk bei der Weinkönigin marschierte das Corps an der Spitze des Fackelzuges, der von zahlreichen Erpeler Bürgerinnen und Bürgern sowie Kindern mit Fackeln begleitet wurde. Nach dem Einzug ins Weindorf und der offiziellen Eröffnung des Weinfestes durch Ortsbürgermeisterin Cilly Adenauer war aber noch nicht Feierabend für die Aktiven, denn es stand noch ein Geburtstagsständchen für ein langjähriges inaktives Mitglied an. Am nächsten Tag meinte es der Wettergott leider nicht gut mit den Erpeler Musikern. Zur Abholung der Majestäten konnte man noch trockenen Fußes gelangen, aber dann verzögerte der Regen das Weiterkommen. Die Wartezeit wurde musikalisch durch die niederländischen Freunde der „Volle Blaos“ überbrückt und dann ging es weiter in Richtung „Em Höffje“ wo in diesem Jahr der Umtrunk vor der Festfahrt stattfand. Im Anschluss an diesen genoss man die gute Stimmung im Weindorf und auch das Fensterkonzert der „Null Uhr-Kapell‘“ und der „Volle Blaos“ auf dem Marktplatz. Sonntags meinte es Petrus dann aber wieder gut mit dem Corps und allen weiteren Zugteilnehmern. Die Aktiven konnten, wie in jedem Jahr, viele Zuschauer musikalisch unterhalten und bei bekannten Stücken wie „Wien bleibt Wien“ sang das Publikum eifrig mit. Ebenso präsentierte man mit dem „Petersburger Marsch“ ein neu auswendig gelerntes Stück, das vielen bereits bekannt ist. Am letzten Tag des Erpeler Weinfestes traf man sich erst gegen Abend, um die Weinmajestäten an der Fähre abzuholen und musikalisch ins Weindorf zu begleiten. Bei der Bekanntgabe des Mottos für das nächste Jahr wurden die Musiker gleich hellhörig, denn das Motto für das nächste Jahr, „Wein und Musik - rheinisches Blut“, passt hervorragend zum Corps. Gleich wurden erste Überlegungen zur Umsetzung angestellt und man ließ dann das Fest gemeinsam am Weinstand ausklingen.
Nur zwei Wochen später machte sich das Tambour-Corps auf den Weg nach Dattenberg, um dort das Erntedank- und Winzerfest musikalisch zu unterstützen. Samstags ging es am Nachmittag vom Weindorf am Dattenberger Marktplatz los in Richtung Sitz der noch amtierenden Weinkönigin Anna I. Nach kurzem Aufenthalt marschierte man kurz zu deren Nachfolgerin Anja IV und ihrem Gefolge. Dort angekommen sorgte neben dem Tambour-Corps Erpel auch wieder eine belgische Truppe, die „Napoleon’s Hijskapel“, für Stimmung bei den Besuchern. Gemeinsam machte man sich dann wieder auf den Weg zum Festplatz, wo die offizielle Proklamation der neuen Weinmajestät erfolgte. Für den Sonntag stand der traditionelle Erntedank- und Winzerfestumzug der Dattenberger auf dem Programm. Somit endete für das Corps die „Weinfestsaison“ und man freut sich wieder auf die Teilnahme im nächsten Jahr.
