Grundschule und Rheinbreitbacher Jagdgenossenschaft sorgen im Ort für Sauberkeit
Traditioneller Aktions-Umwelttag
Menge an achtlos entsorgtem Müll deutlich reduziert
Rheinbreitbach. Zur Lagebesprechung war der Rheinbreitbacher Jagdvorsteher Dieter Kral mit seinem Vorgänger Manfred Adenauer in die Gebrüder-Grimm-Grundschule zu Rektorin Patricia Schon-Ohnesorge gekommen. Anlass war der traditionelle Aktions-Umwelttag, an dem sich die rund 190 Schüler der zehn Klassen unter dem Motto „Sauber ist schöner - Ganz schön sauber“ auf den Weg machten, um im und um den Ort herum Müll einzusammeln, der von Umweltsündern meist achtlos weggeworfen war. „Diese Aktion führt die Jagdgenossenschaft nun schon seit gut 20 Jahren mit der Grundschule durch und das mit nachhaltigem Erfolg“, so Manfred Adenauer. Im Vergleich mit den Anfangsjahren sei schon festzustellen, dass nicht mehr so viel Müll herumliege. „Diese erfreulichen Erfolge hinsichtlich der zunehmenden Sauberkeit im Ort sind sicher auch auf die umweltbewusstere Erziehung zurückzuführen, die Kinder seit Jahren in den Familien wie in der Schule erfahren“, gab Patricia Schon-Ohnesorge zu bedenken.
Müll: Eine Gefahr für Tiere
Schließlich sei der Umwelt-Aktionstag in eine Unterrichtsreihe über Müllvermeidung und -entsorgung eingebettet, bei der auch zur Sprache käme, dass achtlos weggeworfener Müll für Tiere eine Gefahren darstelle. „Außerdem freuen sich unser Schüler gerade auf die Aktion, weil sie dabei deutlich den Erfolg ihrer Bemühungen sehen können, aber auch weil sie etwas für ihren Ort tun, Verantwortung übernehmen können“, erklärte die Rektorin. Da hatten sich die ersten kleinen Müllfrauen und -männer, mit Gartenhandschuhen, Profi-Greifwerkzeugen oder ausrangierten Grillzangen sowie mit großen Müllsäcken bewaffnet, bereits auf den Weg gemacht. Vom Park der Oberen Burg zogen einige in Richtung Turnhalle und Breitbach, um dessen Ufer bis hinauf zum Sportplatz von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien. Andere Klassen waren Richtung Campingplatz unterwegs, um entlang der Heerstraße Müll zu sammeln. Nicht vergessen wurden natürlich auch der Breitbacher Hausberg, der „Koppel“ oder das Gewerbegebiet am Maarweg ebenso wenig wie der Rheinbeitbacher Südosten entlang des Eselswegs. Und so dauerte es nicht mehr allzu lange, bis Manfred Adenauer und Dieter Kral die ersten prall gefüllten Abfallsäcke an den Straßenrändern einsammeln und zum Container transportieren konnten.
