Allgemeine Berichte | 25.02.2014

Die KG Unkel bot dem jecken Völkchen ein fast sechsstündiges Super-Programm

Unkel stand Kopf

Unkel stand Kopf

Unkel. In ein blau-rot-weißes Farbenmeer hatte die Unkeler KG die städtische Sporthalle „Am Sonnenberg“ verwandelt, um mit ihren jecken Gästen eine närrische Prunksitzung feiern zu können. Lange bevor die Karnevalisten, angeführt vom Bläserkorps um Alexander Maurer, mit den Präsidenten, Markus Winkelbach und Manfred Himmelbach, dem Elferrat, den „Mini-Sternchen“, den „Sternchen“ und den Majoretten Strüssjer werfend einzogen, war das Unkeler Gürzenich bis auf den letzten Platz besetzt.

„Vergesst die Hektik und das Leid, genießt den Abend heut voll‘ Freud“, reimte Manfred Himmelbach, bevor er pünktlich um 19.11 Uhr den Einzug von Prinzessin Lena I., aus dem Hause Pasternak, mit ihren Paginnen Marina Weinberg und Berenike Müller als „strahlende Visitenkarte der KG“ ankündigte. Hellwach waren zunächst die „Mini-Sternchen“ als „Mädche vom Rhing“ und die Marionetten.

Die Präsidenten versuchten, die Verspätung der „Pittermännche“ zu überbrücken. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von den „Herzblättchen“, die ihre verführerischen Haremsdamen mit einem „Sesam öffne Dich“ vorzeitig zu ihrem märchenhaften Tanz aus „1000 und einer Nacht“ losschickten, bis ihr durstiger Sultan die Karawane in ’ne andere Kaschemm weiterziehen ließ.

Dann waren sie endlich doch angekommen, Chris Meurer und Gitarrist Schorsch Bäsken, das Kölner Zwiegespräch-Duo, das sich mit einem wortkargen Quetsche-Spiller verstärkt hatte.

Dann waren mit den „Sternchen“ wieder eigene Kräfte auf der Bühne. Dabei bewies der Majoretten-Nachwuchs bei seinem Showtanz, dass er auch ohne die glitzernden Batons zu begeistern weiß. Zur närrischen Unterhaltung trugen dann die Heisterer Möhnen mit ihrem „Standesamt-Sketch“ bei, wobei die Eheschließung des armen „Friedhelm Knüngel“ mit dem ihn weit überragenden „Trautchen Schnibbel“ doch schon an Freiheitsberaubung erinnerte. In die legendäre schwedische Band ABBA hatten sich die „Flying Dancers“ verwandelt, um die Jecken im Saal in die 70er Jahren zu entführen.

20 Jahre Männerballett

Da hatte es das Unkeler Männerballett zwar noch nicht gegeben, sein 20-Jähriges kann es allerdings schon feiern, wobei Christof Arens und Jörg Kessel als Gründungsmitglieder immer noch zu den fliegenden Tänzern zählen, die auch weiterhin auf die Treue ihrer große Fan-Gemeinde bauen können.

Dann war es allerdings zunächst einmal vorbei mit der blau-rot-weißen Herrlichkeit des Gastgebers. „Rut un wiess, wie lieb‘ ich Dich“, hieß es, als das Siebengebirgs-Dreigestirn der Ziepches Jecken, Prinz Michael I. (Staffel), Ihre Lieblichkeit Jungfrau Alfreda (Höller) und Seine Deftigkeit Bauer Frank (Hießl), vom Spielmannszug des TV Eiche mit geballtem majestätischem Glanz in den Saal geführt wurde. Bis an die südlichste Grenze ihres Herrschaftsgebietes waren die Tollitäten mit der Tanzgarde der Ziepches Jecke gereist, um auch dort ihre rut-wiesse Herrlichkeit zu manifestieren. Zu verdanken haben sie das ihren 13 Tänzerinnen und den drei Majoren der Tanzgarde, die in dieser Session ihr 25-jähriges Bestehen feiern kann.

Bei der obligatorischen Ordensübergabe lehnte Markus Winkelbach die Auszeichnung durch den Siebengebirgsprinzen ab. „Wir Präsidenten werden immer mit Orden überschüttet. Ich fände es besser, wenn Du den einer Person überreichen würdest, die seit Langem im Hintergrund für das Gelingen unserer Veranstaltungen sorgt“, erklärte er und rief Michaela Rosen, die Trainerin der Sternchen auf die Bühne.

Die hatte sich da längst in eine Hexe verwandelt, sollten die Majoretten doch nach der Pause die närrische Sporthalle mit ihrem Showtanz in einen jecken Hexenkessel verwandeln. In diese aufgeheizte Stimmung preschten dann auch noch die „Sahnehäubchen“ vor, die von den Flugbegleiterinnen des Vorjahres zu rockigen Punkladys mutiert waren. Nach diesen optischen Leckerbissen quälte Liselotte Lotterlappen, die unvergleichliche Comedy-Oma mit dem Zungenschlag eines Leguans die Zwerchfelle der Narrenschar. Für einen schmissigen Ausklang sorgten dann lange nach Mitternacht mit den „Barhockern“ wieder Lokalmatadore, deren fetzige Musik auch den letzten Jeck nach einer mehr als fünfstündigen Sitzungen erneut vom sprichwörtlichen Hocker riss.

Einen zweiten Höhepunkt ihrer Regentschaft nach der Proklamation erlebte Prinzessin Lena I. bei der Prunksitzung der Unkeler KG.

Einen zweiten Höhepunkt ihrer Regentschaft nach der Proklamation erlebte Prinzessin Lena I. bei der Prunksitzung der Unkeler KG.

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