Allgemeine Berichte | 16.07.2013

Sondereinheiten Feuerwehren Rheinland-Pfalz

Verabschiedet nach fast 30-jähriger Amtszeit

Ehemalige Linzer Wehrführer KH Wölbert wurde in den Ruhestand entlassen

(V. l.) Wölbert und LFI Plattner. ISIM Mainz Gundlach

VG Linz. KH Wölbert, der ehemalige Linzer Wehrführer wurde jetzt auch nach fast 30-jähriger Amtszeit als Landesbeauftragter für die Facheinheiten Rettungshunde/Ortungstechnik (RHOT) verabschiedet. In einer Feierstunde im Mainzer Innenministerium überreichte der Inspekteur der Feuerwehren Hans P. Plattner Wölbert im Kreise seiner Einheitsführerinnen und Einheitsführer und dem zuständigen Abteilungsleiter der ADD Trier, Heinz Wolschendorf, die Dankesurkunde des Innenministers. Wölbert war seit 1985 kommissarisch und ab 1988 dann als „Chef“ der RHOT-Einheiten, verantwortlich für Ausbildung, Ausrüstung und Einsatz der landeseigenen Ortungsspezialisten, die zur Suche von Verschütteten und Vermissten national und international eingesetzt werden.

Während seiner Amtszeit, koordinierte und führte er ehrenamtlich rund 2.000 Einsätze in Vermisstenfällen. Wölbert erhielt internationale Anerkennung, nachdem er die rheinlandpfälzischen Feuerwehrteams anlässlich einiger Großbeben in Mexiko, Armenien und der Türkei mit Zehntausenden von Toten, gut vorbereitet, erfolgreich und ohne psychische Beeinträchtigungen im Auslandseinsatz geführt hatte. Nach der Wende erhielt er vom Land den Auftrag, auch in Thüringen Einheiten aufzubauen, die ebenfalls mit Hunden und elektronisch, mit empfindlicher Optik in robuster Technik beziehungsweise Körperschallgeräten, Personen nach Verschüttungen oder in der Fläche suchen. Zum Nachfolger bestellte Innenminister Roger Lewenz den bisherigen Wehrleiter der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland Jürgen Germann, der selbst bereits erfahrener Rettungshundeführer und Detektortechniker ist.

(V. l.) Wölbert und LFI Plattner. Foto: ISIM Mainz Gundlach

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