FWG Veranstaltung in Notscheid
Verkehrsprobleme und Verschuldung standen im Mittelpunkt
Notscheid. Am 24. März fand die erste Wahlkampfveranstaltung der FWG St. Katharinen im Vereinshaus in Notscheid statt. Der Bürgermeisterkandidat der FWG, Markus Hahn, so stellte sich im Verlauf der Veranstaltung heraus, sprach den Besuchern der Veranstaltung aus dem Herzen, egal ob Mitglied oder interessierter Bürger.
„Die hohe Verschuldung, welche die CDU-Mehrheitsfaktion und der Bürgermeister zu verantworten haben, waren bei mir der Auslöser, endlich selbst in die Verantwortung einzusteigen und mich aktiv in die Ortspolitik einzubringen. Und dann fielen mir plötzlich viele weitere Themen auf, die schon seit Langem ungelöst sind, die sehr gefährlichen Schulwege, das in etlichen Ortsteilen hohe Verkehrsaufkommen, die damit verbundene Lärmbelästigung und Verkehrsgefährdung und vieles mehr. Da muss man doch einfach aktiv werden“, so Markus Hahn. „Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Kinder nicht die Konsequenzen des allzu großzügigen Umgangs mit dem über viele Jahre hinweg ersparten Kapital der Gemeinde tragen müssen. Das Polster ist seit zehn Jahren abgeschmolzen und stattdessen hat die CDU-Mehrheitsfraktion daraus bis Ende dieses Jahres circa vier Millionen Euro Schulden angehäuft. Sport ist mir und meiner Familie sehr, sehr wichtig, auch eine angemessen große und moderne Sporthalle gehört in diesen Ort, aber sich mit circa acht Millionen Euro Investitionen nur für sportliche Einrichtungen, ich meine damit den Sportplatz und die Sporthalle, die Luft für Investitionen in anderen Bereichen zu nehmen, ist sicherlich nicht im Sinne aller Bürger der Gemeinde. Frühzeitige Warnungen diesbezüglich, die von der FWG und SPD im Rat ausgesprochen wurden, wurde von der Mehrheitsfraktion mit einem Lächeln abgetan. Hier wurde nach dem Prinzip des kölschen Grundgesetzes §3 und §4 verfahren ‚Et hätt noch immer jot jejange und Watt fott es es fott‘. So kann man keine Gemeinde leiten und verwalten.“
Weitere heiße Eisen sind die Lärmbelästigung und Gefährdung der Bewohner in Notscheid durch den extrem hohen Durchgangsverkehr mit einem hohen Anteil an Lastkraftwagen. Seit 1992 wurde seitens der CDU immer wieder Abhilfe versprochen, schließlich jedoch mit dem Hinweis, dass die Gemeinde nur einen geringen Einfluss auf Kreis- und Landesstraßen habe, immer wieder abgetan. „Schaut man sich in anderen Gemeinden um, so haben diese Verkehrsberuhigung und Zebrastreifen auch auf Kreis- und Landestraßen durchgesetzt. Warum sollten wir das dann nicht auch schaffen?“, so der Bürgermeisterkandidat der FWG.
Die Besucher der Veranstaltung forderten die FWG auf, sich für die benannten Themen massiv einzusetzen, die Bewohner der Gemeinde aufzuklären und die Fehlentwicklungen der letzten zehn Jahre massiv anzuprangern. Nur so könne man der Gemeinde und ihren Bewohner den Ernst der Lage klar machen und mit einer Mehrheit im Rat die Möglichkeit schaffen, den Weg hin zu einer wieder schuldenfreien Gemeinde zu eröffnen.
Pressemitteilung
FWG St. Katharinen
