Fußball-Rheinlandliga VfB Linz - SG Malberg/Rosenheim 0:1 (0:0)
VfB Linz in der kommenden Saison mit neuem Trainer
Linz. In der Fußball-Rheinlandliga unterlag der VfB Linz am Freitagabend der SG Malberg/Rosenheim mit 0:1 (0:0). Tabellenletzter gegen Vorletzter - das Kellerduell pur offenbarte, weshalb beide Teams bezirksligareif eingestuft werden müssen, wobei für die Gastgeber nach diesem Spiel der Gang eine Liga tiefer bereits Wirklichkeit wurde.
Schwache Partie
In einer schwachen Partie dominierten die Gäste die Szenerie und vergaben durch Max Ramb (16.), Andreas Müller (26.) und erneut Ramb (30.) gute Einschussmöglichkeiten. Auch im zweiten Durchgang stand der starke VfB-Schlussmann Christopher Schady im Mittelpunkt, konnte aber in der 78. Minute nicht verhindern, dass die Westerwälder in Front gingen. Nach einem Freistoß kam Steffen Löb zum Kopfball und traf zum viel umjubelten Siegtreffer. Die Chance zum Ausgleich besaß der Linzer Muhammed Ceylan kurz vor dem Abpfiff, der mit seinem 15-Meter-Distanzschuss den Malberger Kasten aber weit verfehlte. Sehr zur Freude des Gästetrainers Theo Brenner, der meinte: „Die drei Punkte waren enorm wichtig für uns, gibt uns Hoffnung für den Ligaerhalt.“ Die Verpflichtung eines neuen Trainers zur kommenden Saison gab der VfB Linz bekannt.
Neuer Trainer
Michael Roos, derzeit noch Coach des Bezirksligisten SG Puderbach, wechselt zum 1. Juli an den Rhein und löst Mirko Schopp als Übungsleiter ab. Schopp bleibt den Linzern als Manager erhalten.
Eigentlich wollten Schopp, Co-Trainer Sven Hanak und Torwarttrainer Andreas Kurenbach trotz des Abstiegs in die Bezirksliga gemeinsam als Team weitermachen. „Ich habe gemerkt, dass es einfach in dieser Doppelfunktion zu viel Arbeit ist“, so der Macher des VfB Linz. Mit Roos dürften die Linzer Verantwortlichen einen guten Griff getan zu haben. Bekannt für seine Fachkompetenz und menschlichen Umgangsformen mit den Spielern verlässt er nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit die Holzbachtaler. „Die Entscheidung ist kurzfristig gefallen. Ich habe mit Mirko Schopp, für den die Doppelbelastung zu groß geworden ist, gute Gespräche geführt. Der VfB hat eine junge und ausbaufähige Mannschaft. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, kommentierte Roos seinen Wechsel an den Kaiserberg.
VfB Linz:
Schady, Korf, Siebert, Roscher, Schneider (80. Hecht), Kröll, Baars, Splettstößer (75. Stüber), Krumscheid, Ceylan, Krupp.
