Ein Jahr Weltladen Linz
Viele feierten mit
Linz. Der Weltladen feierte sein einjähriges Bestehen. Damit dieses kleine Jubiläum auch richtig gefeiert werden konnte, hatten sich der Vorstand und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen einiges einfallen lassen. Ziel war es, sich bei den Weltladenkunden, die aus Linz und den umliegenden Gemeinden kommen dafür zu bedanken, dass sie bei ihrem täglichen Einkauf immer mehr an fair gehandelte Lebensmittel, Textilien und Kunsthandwerk denken.
Gefeiert wurde mit Sekt, Kaffee, Kuchen, Sambarhythmen und Gewinnmöglichkeiten an einem Glücksrad. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Bürgermeister Fischer, Pastor Hombach und Presbyterin Christine Brandt in Vertretung für Pfarrer Schwägermann, die dem Weltladen zu seinem erfolgreichen Wirken gratulierten.
Im Weltladen war es zeitweise so eng, dass es schwierig wurde, sich das aktuelle Weltladenangebot anzusehen. Beim Weltladentag am Samstag, 10. Mai, werden die Weltläden dafür werben, dass Supermarktketten ihre Einkaufspolitik ändern und soziale und ökologische Mindeststandards in der gesamten Lieferkette einhalten sollen. Bereits einen Tag vor dem Jubiläumsfest hatte der Vorstand von Eine-Welt Linz alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, Helfer und Sponsoren in den Saal des Katharinenhofes eingeladen. Stellvertretend für den gesamten Vorstand sprach sich Vorsitzender Hans-Joachim Schmitz bei den anwesenden Helfern und Sponsoren aus sowie den Weltladen-Mitarbeiterinnen für das nicht selbstverständliche Engagement, von mehr als 3.000 geleisteten Stunden mit dem Auftischen von leckeren Speisen und vielerlei Getränken sowie einem Unterhaltungsprogramm, das von „Magier Heinz“ aus Rheinbreitbach und der Gitarrengruppe Linz, die mit acht Akteuren unter der Leitung von Friedhelm Rechmann auftraten, kurzweilig gestaltet wurde.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Vorsitzender Hans-Joachim Schmitz alle Anwesenden begrüßt und mit einem Lichtbildervortrag noch einmal die vielen Aktivitäten in Erinnerung gerufen, die seit der Eröffnung des Weltladens durchgeführt und von der Bevölkerung gut angenommen wurden.
Beim Drehen des Glücksrades konnten die Besucher auf verschiedene Preise hoffen.
