Allgemeine Berichte | 30.10.2013

2. Linzer Martinmarkt zog Besucher aus nah und fern an

Vielfältige Angebote und Atmosphäre begeisterten

Veranstalter, Marktbeschicker und örtlicher Einzelhandel zeigten sich zufrieden

Auch als Feuerspucker stand Flohzirkus-Direktor Gilbert seinen Mann. DL

Linz.Vorweihnachtliches Flair, liebevoll dekorierte Stände, Bühnenprogramm an allen Tagen und ein buntes Markttreiben - das alles bot der Linzer Martini-Markt von Donnerstagnachmittag bis Sonntagabend den Besuchern der Bunten Stadt am Rhein. „Erst zum zweiten Mal veranstaltet die Linzer Werbegemeinschaft den beliebten Markt inmitten der historischen Altstadt. Aber dieser ist trotzdem schon ein wichtiger Bestandteil unseres Veranstaltungsreigens geworden“, so Stadtbürgermeister Adi Buchwald bei der Eröffnung, der sich freute, dass schon am ersten Tag des Marktes so viele Besucher den Weg nach Linz gefunden hatten. Zu verdanken sei dies nicht zuletzt dem Marktbeschicker Michael Schuch, mit dem die Veranstalter wieder einen kompetenten Partner an ihrer Seite hätten, wenn es um die Organisation von Martini- und Weihnachtsmärkten gehe.

„Seid neugierig auf die tollen Angebote, die euch die 50 Händler hier auf dem Marktplatz und auf dem Burgplatz präsentieren“, wandte sich Adi Buchwald an die Besucher. Die aber hatten zunächst nur Augen für den Urenkel eines „Pariser Scharlatans“, wie sich Flohzirkusdirektor Gilbert selber bezeichnete. Auch wenn Gilbert mit seiner sich wandelnden Kopfbedeckung auch als Feuerschlucker die Zuschauer fesselte, tierische Hauptattraktion war seine „Madame Fifi“ dieses Jahr nicht. Die Show stahlen dem kleinen Floh mächtige pommersche Graugänse, die, völlig unberührt von der an sich gefährlichen Nachbarschaft des Riesengrills, in ihrem Gatter schnatterten. Boten die Tiere des Heiligen, nach dem der Markt benannt ist, schon einen faszinierenden Anblick, so kannte das Erstaunen der Besucher kein Ende, als sie im echten Gänsemarsch ihren als Musikclowns verkleideten Besitzern folgsam durch ganz Linz hinterher watschelten. „Man muss sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um Leute anzuziehen. Selbstläufer gibt es bei Veranstaltungen heute kaum noch“, erklärte Michael Schuch. Der Marktbesuch am Freitag sei zugegebenermaßen etwas mau gewesen, aber am Wochenende konnten sich die Händler kaum beschweren.

In weiser Voraussicht deckten sich etliche Besucher auch schon mit wärmenden Wollsachen ein oder komplettierten frühzeitig den Schmuck für ihre Weihnachtsbäume. „Verlierer“ waren beim Martinimarkt dagegen die Glühweinverkäufer. Hatten die Temperaturen im Vorjahr knapp über dem Gefrierpunkt gelegen, so war die Quecksilbersäule zumindest am Samstag über 20 Grad geklettert. Verständlich, dass den Kunden an den Grillstationen und bei Reibekuchen der Sinn nicht gerade nach dampfenden Getränken, sondern eher nach kühler Erfrischung stand.

„Michael Schuchs Einschätzung aus dem Vorjahr, dass sich der Linzer und der Bad Honnefer Martinimarkt trotz der Gleichzeitigkeit keine Konkurrenz machen würden, hat sich auch dieses Jahr wieder voll bestätigt“, freute sich Stadtmanager Thomas Herschbach. Es spreche nichts dagegen, nacheinander beide Märkte zu besuchen.Hochzufrieden war auch Martin Flöck, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. „Da die Martinimarkt-Händler ihre Stände auf dem Burgplatz wie auf de m Marktplatz aufgebaut haben, müssen die Besucher an vielen Geschäften der Werbegemeinschaft vorbeipilgern, die eine Brücke zwischen den beiden Standorten des Marktes schlagen“, lobte er den Linzer Fachhandel. Die rund 2100 Fach- und Einzelhandelsgeschäfte konnten neben der Gastronomie auch das ganze verkaufsoffene Wochenende über ihre attraktiven Angebote präsentieren, da Linz als besonderes Ausflugsziel touristisch zertifiziert ist.

Der Marsch der mächtigen Graugänse durch Linz war eindeutig die Attraktion der Veranstaltung.

Der Marsch der mächtigen Graugänse durch Linz war eindeutig die Attraktion der Veranstaltung.

Auch als Feuerspucker stand Flohzirkus-Direktor Gilbert seinen Mann. Foto: DL

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