Kantatenchor Sankt Pantaleon hatte zum Weihnachtskonzert eingeladen
Vivaldis „Gloria“ bildete den Höhepunkt
Unkel. Von der Orgelempore aus ließ der Kammerchor Sankt Pantaleon unter Leitung von Kirchenmusiker Martin Monter das „Gloria in excelsis Deo“ aus Antonio Vivaldis kantatenmäßigem Werk, dem „Gloria“ RV 589 erklingen, um sofort das „Et in terra pax“ anzuschließen. Beim folgenden „Laudamus te“ waren dann die beiden Sopranistinnen Christa Steege und Christa Falkenhagen im Einsatz. Zusammen mit den Solisten Doris Papenberg, Alt, Stefan Klimt, Tenor, und Sebastian Krings, Bass, sowie Christoph Hamm an der Orgel unterstützten sie den Chor bei dessen traditionellem Weihnachtskonzert. Zu diesem konnte Pfarrer Andreas Arend so viele Zuhörer begrüßen, dass längst nicht alle einen Sitzplatz in der Kirche fanden. Eröffnet wurde das besinnliche Konzert mit „The Light of the world“ und „May the mystery of God enfold us“ von Andrew Carter sowie dem „The Lord’s my Shepherd“ des Komponisten Bob Chilcott, bevor Christoph Hamm das Concerto G-Dur (BWV 592) von Johann Sebastian Bach anstimmte. Diesem folgte dann mit der „Introduzione al Gloria“ (RV 642) auch eine Komposition des Italieners Vivaldi, dessen „Quoniam tu solus santcus“ und „Cum sanctu Spiritu“ einen vielstimmigen Schlussstrich unter ein ausgesprochen anspruchsvolles und gelungenes Weihnachtskonzert zogen.
