Allgemeine Berichte | 03.09.2013

kfd-Dekanat Linz zu Besuch in Sankt Augustin

Wallfahrt zum Kloster der Steyler Missionare

Pater Gebhard gab den Gästen interessante Informationen zum völkerkundlichen Museum. privat

Kasbach. Kürzlich machten sich 90 Frauen aus dem gesamten kfd-Dekanat Linz sowie ein Organist gemeinsam auf zur Wallfahrt nach Sankt Augustin, ins Kloster der Steyler Missionare.

Nachdem die beiden Busse in Kasbach eingetroffen waren, fuhren die kfd-Frauen gemeinsam weiter. Auf der kurzen Hinfahrt wurde ein Friedensrosenkranz gebetet. In Sankt Augustin angekommen ging es zunächst in die Kirche des Klosters, wo Bruder Gebhard die Wallfahrerinnen begrüßte und anschließend Pater Füllenbach für die kfd-Frauen einen Gottesdienst zelebrierte, in dem die Predigt ebenfalls unter dem Thema „Frieden“ stand. Musikalisch begleitet wurden die Frauen im Gottesdienst von ihrem mitgereisten Organisten.

Im Anschluss an den Gottesdienst führte Bruder Gebhard die Teilnehmerinnen in die große Aula des Klosters, wo er, bei Kaffee und Kuchen, einiges über das Kloster und den Orden der Steyler Missionare erzählte. Vor kurzem erst konnte das Kloster sein 100-jähriges Bestehen in Sankt Augustin feiern. Die zu diesem Anlass erschienene Broschüre trägt den Titel „weltweit - für Gott und die Menschen“.

Gestärkt und - trotz des hochsommerlichen Wetters - erfrischt, ging es dann weiter zum Museum „Haus Völker und Kulturen“, dem völkerkundlichen Museum der Steyler Missionare. Dort brachte Bruder Gebhard den Anwesenden die Geschichte, Hintergründe und Verwendungszwecke der in verschiedenen Räumen ausgestellten Kunst- und Kulturobjekte zahlreicher Völker in unterhaltsamer und anschaulicher Weise nahe. Einige der Exponate, vor allem solche aus Afrika, Papua-Neuguinea, China und Japan, konnten auf ihre Funktion hin getestet werden. Die Steyler Missionare haben in den letzten Jahren zahlreiche einheimische Kunstgegenstände erworben, die nicht in erster Linie als Kunstobjekte zu verstehen, sondern als sakrale Gegenstände mit religiösen Funktionen zu sehen sind. Abschließend konnten die kfd-Frauen noch die Buchhandlung des Klosters besuchen und in ihren reichen Beständen stöbern; die Öffnungszeit wurde extra für sie verlängert. Auf der Rückfahrt am frühen Abend gab es genug Stoff für Gespräche über die vielfältigen Eindrücke des Tages. Verabschiedet mit dem Gebet „Friede, nimm meine Hand“ und einer Segens-Friedens-Bitte kehrten die Wallfahrerinnen wohlbehalten nach Hause zurück.

Pater Gebhard gab den Gästen interessante Informationen zum völkerkundlichen Museum. Foto: privat

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