Eisenbahnfreunde Rhein-Wied luden ein
Weihnachtswünsche erfüllt
Großer Andrang bei der Tausch- und Kaufbörse
Unkel. Weihnachtswünsche erfüllen konnten sich die Besucher der Tausch- und Kaufbörse, zu welcher der Verein „Eisenbahnfreunde Rhein-Wied“ in das Bürgerhaus Heister eingeladen hatte. „Das ist der helle Wahnsinn, was hier seit den frühen Vormittagsstunden los ist“, kommentierte der Vorsitzende Peter Domrös sichtlich erschöpft mittags den unglaublichen Andrang. Das überaus attraktiven Angebote, das von dicken Bündeln gerader wie gebogener Schienenstränge über Weichen und Lichtsignale bis hin zu Triebwagen und Tendern, Kessel-, Kran und Postwagen sowie Dampfloks und D-Zügen reichte, hatte seit den frühen Morgenstunden Freunde des Hobbys „Modelleisenbahn“ in den südlichen Stadtteil von Unkel gelockt, und diese ungeahnte Resonanz ließ auch bis in die Abendstunden nicht nach. „Mein Mann hat sich als Junge immer eine große Eisenbahnanlage gewünscht, ist aber über ein großes Oval mit einer Lok und vier Waggons nicht hinausgekommen“, erinnerte eine Besucherin, die ihrem Göttergatten nun den Wunsch aus Kindertagen erfüllte. Den entsprechenden Rat holte sie sich bei den Fachleuten des Vereins, um sich dann mit dem entsprechenden Materialien bis hin zu Fachwerkhäusern und Tannenbäumen und einer langen Brücke und dem obligatorischen Tunnel einzudecken. Durch den tuckerten auch die Bahnen der Spielanlage im Foyer, nachdem sie ein langes Viadukt passiert hatten, um auf der anderen Seite des von einer Burganlage gekrönten Berges in den Bahnhof einzulaufen, nachdem sie den kleinen Wald samt Hochsitz passiert hatten. „Wie Bahnen von Trix, Roco, Piko oder Liliput ist auch diese Anlage von Fleischmann im Zweileiter-System für Gleichstrom ausgelegt, während einzig und allein Märklin-Bahnen im Dreileiter-System mit Wechselstrom unterwegs sind“, berichtete der Vorsitzende. Während man diese an der langen Mittelschleifer zwischen den Achsen erkennen könne, werde der Stromkontakt bei den Gleichstromanlagen über die Achsen selber hergestellt, erklärte der Fachmann den interessierten Besuchern der fünften Modelleisenbahnbörse in Heister. „Neben dem Eingang haben wir im Flur auch noch eine kleine Anlage unter einer Glaskuppel ausgestellt, die von den beiden Jüngsten unserer Jugendgruppe im Stile eine Schneekugel gebaut worden ist“, erklärte Peter Domrös. Nicht mehr in der Konrad-Adenauer-Schule, sondern beim Vorsitzenden in der Bad Honnefer Bahnhofstraße trifft sich der Nachwuchs des Vereins schon seit einigen Monaten. „Natürlich habe wir hier in Heister erheblich weniger Fläche zu Verfügung als im Rheinbreitbacher Bürgersaal an der Hans-Dahmen-Halle, in den wir mit unserer Herbstbörse dieses Jahr von unserem ursprünglichen Ausstellungsort, dem Königswinterer Palastweiher, umgezogen sind“, berichtete Peter Domrös. war. Dort im Norden der Verbandsgemeinde Unkel sind die „Eisenbahnfreunde Rhein-Wied“ auch wieder ein ganzes Wochenende am 19. und 20. März mit ihrer Frühjahrsbörse zu Gast.
Die Spielanlage der Eisenbahnfreunde hatte es natürlich auch den jüngsten Besuchern angetan.Foto: -dl
