Allgemeine Berichte | 18.06.2014

Neue Rheinfähre Linz-Remagen wurde offiziell eingeweiht und eingesegnet

Weinmajestäten aus Remagen und Linz übernahmen die Taufe

Die neue Rheinfähre Linz-Remagen ist die größte Rheinfähre am Rhein

Ein Prosit auf die neue Fähre! AB

Remagen/Linz. Seit rund 600 Jahren gibt es zwischen Linz und Kripp eine Fährstelle. Diese Tradition erhielt mit der neuen Rheinfähre Linz-Remagen eine zeitgemäße Note. Der Stapellauf und die Schiffstaufe fanden am vergangenen Donnerstag auf der Werft in Oberwinter statt. Drei Tage später konnte die nagelneue Fähre am Anleger Linz-Kripp, sowohl samstag- als auch sonntagnachmittags, von der Öffentlichkeit in Augenschein genommen und von Fußgängern kostenlos genutzt werden. Mit dabei bei der Schiffstaufe waren als Chef der Werft, Günter Müller, Rainer Ritzdorf, der die Fähre geplant und konstruiert hat, der Verwaltungsratsvorsitzender der Rheinfähre GmbH und Bürgermeister von Linz Adi Buchwald, der Beigeordnete der Stadt Remagen, Hans-Joachim Bergmann, Kommunalpolitiker aus Linz und Remagen, Weinmajestäten aus Linz und Remagen, Willi Stumpf als Geschäftsführer der Rheinfähre GmbH, Thomas Herrschbach und Martin Tillmann von den Touristikbüros Linz und Remagen, die Mannschaft der Rheinfähre mit Fährmeister Joachim Stümper und Pfarrer Frank Klupsch aus Oberwinter, sowie der katholische Pfarrer und der evangelische Pfarrer aus Linz, Klemens Hombach und Christoph Schwaegermann. Zudem stellte Adi Buchwald auch seinen designierten Nachfolger im Amte des Bürgermeisters Dr. Jörg Faust vor. Adi Buchwald nannte in seiner Ansprache auf der Fähre die Taufe der Fähre ein herausragendes Ereignis für die beiden Städte Linz und Remagen. Willi Stumpf habe sich als Macher der neuen Fähre unermüdlich und mit seinem „Westerwälder Sturschädel“ für die neue Fähre engagiert. Denker der entscheidenden Pläne für die neue Fähre sei Rainer Ritzdorf und die Hauswerft Müller habe bereits das dritte Schiff für die Fährgesellschaft gebaut. Anlass für den Neubau der Fähre seien angekündigte Änderungen in der Binnenschifffahrts-Untersuchungsordnung gewesen.

Neue Motorisierung, höher und mehr Stellplätze

Sie hätten eine neue Motorisierung für die Fähre Sankt Johannes erforderlich gemacht. Bei der Sichtung der Angebote für den Bau einer neuen Fähre sei der Verwaltungsrat der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH dann zu dem Ergebnis gelangt, dass die bereits eingesetzte Technik mit Dieselmotoren und vier umweltfreundliche Schottel-Pumpjet-Antrieben die wirtschaftlichste und zugleich ökologischste Variante sei. Gebaut worden sei die neue Fähre auf dem Gelände der Schiffswerft Oberwinter von der Firma Stahlbau Müller, für die Konzeption habe das Büro Braun verantwortlich gezeichnet.

„Wir sind die größte Rheinfähre am Rhein, topmodern. Ich freue mich, mit dabei zu sein“, betonte Buchwald. Die wichtigsten Änderungen gegenüber der bisherigen Fähre bestehen in der Verbreiterung der Fahrbahn um 50 Zentimeter, der Höherlegung des Steuerhauses zur Verbesserung der Sichtachse, der Vergrößerung der Anzahl von Stellplätzen durch veränderte Klappentechnik und einer modernen Antriebstechnik gemäß den neuesten Standards. Der 3,7 Millionen Euro teure Neubau ist 61 Meter lang, 17 Meter breit und zwölf Meter hoch. Während auf der alten Sankt Johannes 30 Autos Platz fanden, können auf der neuen Rheinfähre gleich 38 Fahrzeuge pro Tour über den Rhein transportiert werden. Zu verdanken ist dies der neuen Klappentechnik mit ihren beweglichen Auflegern an Vorder- und Hinterseite des Schiffes. Die Konstruktion ist dort derart stabil, dass dort auch während der Fahrt Autos abgestellt werden dürfen, was bei den beiden vorhandenen Fähren nicht der Fall ist.

40 Jahre Nutzungszeit

Davon profitierten dann die Nutzer der neuen Fähre, die seit Montag ihren Regelbetrieb aufgenommen hat. Die Nutzungszeit wurde vom Geschäftsführer der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH, Wilhelm Stumpf, auf 40 Jahre angesetzt. Nach der Ansprache von Adi Buchwald wurde die Fähre erst einmal durch die drei Geistlichen unter Gottes Segen gestellt. Pfarrer Klupsch sah die Fähre nicht nur als Verbindung von Ufer zu Ufer, sondern auch als Verbindung von Mensch zu Mensch. Nach der Schiffstaufe durch die Weinprinzessinnen von Remagen, Gina Suljicic und Nina Michel, sowie die Weinkönigin von Linz, Nora Kökce mit ihrer Weinprinzessin Mona Salz ging es für alle Beteiligten auf eine kurze Fahrt auf dem Rhein. Eindrucksvoll stellte der Fährmeister unter Beweis, wie die Fähre sich auf kleinstem Raum drehen kann.

Größer, höher, breiter - die neue Fähre - eine Verbindung der Ufer und der Menschen.

Der Bürgermeister von Linz, Adi Buchwald (re.) und der Beigeordnete der Stadt Remagen, Hans-Joachim Bergmann (li.) rahmen die Weinmajestäten: Weinprinzessinnen von Remagen, Gina Suljicic und Nina Michel, sowie die Weinkönigin von Linz, Nora Kökce mit ihrer Weinprinzessin Mona Salz bei der Taufe der Fähre.

Weinmajestäten aus Remagen und Linz übernahmen die Taufe

Weinmajestäten aus Remagen und Linz übernahmen die Taufe

Ein Prosit auf die neue Fähre! Fotos: AB

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Essen auf Rädern
Holz Loth-Entsorgung
Anzeige "Rund ums Haus"
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Anlagenmechaniker
First Friday Anzeige März
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
So könnte der Innenraum der alten Kirchr als Stadthalle aussehen.
324

Linz am Rhein. Der Regionalverband Unteres Mittelrheintal des Vereins Stadtbild Deutschland e.V. spricht sich für eine vertiefte Prüfung der Umnutzung des ehemaligen Kirchengebäudes in Linz am Rhein zu einer modernen Stadthalle aus. Ziel ist es, die vorhandene bauliche Substanz sinnvoll weiterzuentwickeln und gleichzeitig einen nachhaltigen Mehrwert für das Stadtbild sowie das kulturelle Leben zu schaffen.

Weiterlesen

Symbolbild.
29

Region. Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr.

Weiterlesen

Alle Beteiligten waren mit großem Engagement bei der Sache und zeigten, wie wichtig ihnen ein sauberes und gepflegtes Umfeld ist.  Fotos: A.Baumeister
33

Roniger Hof. Der Interessenkreis Roniger Hof hatte am 21. März zur diesjährigen Aufräumaktion eingeladen. Bei gutem Wetter sind viele dem Aufruf gefolgt und haben dafür gesorgt, dass ihr Stadtteil wieder ein Stückchen sauberer wurde. Eine beträchtliche Menge an Müll wurde gesammelt, was den Erfolg der Aktion unterstreicht. Anschließend gab es als Dankeschön für die fleißigen Helfer Würstchen und Getränke.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2288

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Daueranzeige
Rund ums Haus
Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Container Anzeige
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Osteraktion
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige