79. Erntedank- und Winzerfest in Dattenberg
Wenn Bacchus den süßen Rebensaft vergärt, wird des Winzers Arbeit geehrt
40 Zuggruppen - im Mittelpunkt Weinkönigin Anja IV., Mittelrheinprinzessin Marion und Kinderweinkönigin Mina I.
Dattenberg. Das Erntedank- und Winzerfest der auf der Rheinhöhe liegenden Gemeinde Dattenberg gehört mit zu den schönsten Weinfesten am Mittelrhein, welches auch ist auch zugleich das Erntedankfest aller Orte der Verbandsgemeinde Linz ist. So begrüßten, in Vertretung des VG-Bürgermeisters Hans-Günter Fischer, die Beigeordnete der VG Linz, Andrea Sünning-Löhr, und für Ortsbürgermeister Dieter Runkel am Sonntag unmittelbar vor dem Festzug die Besucher aus nah und fern. Der „Verkehrs- und Verschönerungsverein“ (VVV) mit seinem 1. Vorsitzenden Ralf Michels organisiert dieses große Winzerfest. Im Mittelpunkt des vom Verkehrs- und Verschönerungsverein organisierten Festes standen die Dattenberger Weinkönigin Anja IV. (Birrenbach) mit ihren Ehrendamen Eva Gomber und Anne Schmitz sowie Kinderprinzessin Mina I. mit ihren jungen Ehrendamen Yosi Schönenberg und Lea Ballas. Auf der Bühne auf dem Marktplatz konnte Ralf Michels auch die Mittelrhein-Prinzessin Marion Schmitz (welche vor zwei Jahren Dattenberger Weinkönigin war) sowie viele weitere Weinköniginnen mit Gefolge aus der Region begrüßen. Unter den vielen Besuchern am Sonntag waren auch Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker anwesend, unter ihnen Landrat Rainer Kaul, der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, Landtagsabgeordnete Ellen Demuth und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel. Ortsbürgermeister und politische Mandatsträger kamen unter anderem von St. Katharinen, Windhagen, Roßbach über Hammerstein bis aus Leutesdorf. Sie alle hoben unter anderem den Gemeinschaftssinn und die große Geselligkeit dieses stimmungsvollen Dorffestes hervor. Das Erntedank- und Winzerfest begann diesmal bereits am Freitag mit der abendlichen Musikunterhaltung durch die Gruppe „Na Sowas XXL“. Am Samstagnachmittag erfolgte die Proklamation von Weinkönigin Anja IV. und ab 20 Uhr gabe es Musik und Tanz mit der Band „impuls“. Das Festhochamt zum Erntedankfest in der Pfarrkirche hielt Pfarrer Klemens Hombach gemeinsam mit Diakon Eberhard Roevenstrunk. Den musikalischen Rahmen bildeten dabeu der lokale Kirchenchor und der Chor „Bel-canto“. Nach der musikalischen Unterhaltung gegen Mittag auf dem Festplatz durch „Napoleon’s Hijskapel“ konnten die Besucher den Festzug kaum erwarten, Dominierend beim Umzug in diesem Jahr waren die Wein- und Erntedankkreationen in den unterschiedlichsten Facetten sowie bunte, kreative Kostüme der Teilnehmer des Festzuges. Unter den vielen sehr liebevoll geschmückten Wagen mit eindrucksvollen Motiven waren auch die von Weingott Bacchus, Heinz-Peter Schneider, der ehemalige Dattenberger Weinkönigin von 1964, Elfriede I. (Kess) und der der Weinkönigin von vor 25 Jahren (1989), Jutta Michels dabei.
Am Festzug nahmen unter anderem folgende Gruppen/Vereine, teil: „KiTa Rappelkiste“, Familien Kamper und Birrenbach, „Rööpe Kicker“, Weinbau Wagner, die „Beschwipsten“, die Herbstfreunde, SC Rot-Weiß Dattenberg, Traubenträger, Dorfgemeinschaft Heeg, Kleinbauern und Elfriede Kess, die Lustigen Landleut“, die Freiwillige Feuerwehr sowie der JGV Dattenberg.
Wie einige Zuschauer anmerkten, viel liebenswerter hätte man im Dattenberger Festzug dem köstlichen Rebensaft kaum huldigen und zudem ehrfurchtsvoll auf die Gaben des Feldes hinweisen können. Eben ein „Goldener Herbst“, über den man stets zufrieden sein sollte, denn Ernten bleiben stets ein Geschenk der Natur, für das man dankbar sein sollte.
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Transparenz statt Taktikspielchen: 24h-Reglement sorgt für Ausgleich
Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit
Nürburgring. Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein.
Weiterlesen
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
