Leserbrief
Windräder am Asberg
Auch Menschen aus der Region sind dafür
Schon lange und intensiv verfolge ich die Diskussion über die Windräder am Asberg in der Verbandsgemeinde Unkel. Leider melden sich immer nur die Gegner zu Wort. Das erweckt den Anschein, als sei die ganze Region gegen diese einmalige Chance. Das ist nicht so. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die die Aufstellung befürworten. „Windräder auf der anderen Rheinseite stören mich nicht und sind ein sehr sinnvoller Beitrag zur Energiewende“ so eine Bürgerin von der anderen Rheinseite aus Rolandseck. Bestätigt wird das auch durch folgendes: Angenommen, alle Bürger auf der letzten Informationsveranstaltung hätten eine Haltung gegen die Windräder (circa 400 Personen) und setzt man diese ins Verhältnis zu allen Einwohnern der VG Unkel, so kommen wir lediglich auf circa drei Prozent Windkraftgegner. Im Umkehrschluss sind potenziell 97 Prozent der Verbandsgemeine dafür. Die Energiewende, der Klimawandel und der Umweltschutz sind für viele Menschen herausragende Ziele. Nicht nur, dass wir uns von den großen Stromkonzernen unabhängig machen, einen wichtigen Beitrag zur reinen und sauberen Luft leisten, die begrenzenden Ressourcen der Erde schonen, die Klimaerwärmung und die damit einhergehende Erderwärmung begrenzen, sondern auch dass wir für unsere Wirtschaft in der Region einen wichtigen Beitrag leisten, ist vielen Bürgern bewusst. Nur aus persönlichen und egoistischen Motiven dagegen zu sein, halten weder sie noch ich für fair. Das offene, ehrliche und transparente Verfahren mit den umfangreichen Gutachten hat gezeigt, dass die Aufstellung im Einklang mit Natur und dem Mensch möglich ist. Deswegen sollten wir jetzt endlich auch einmal Verantwortung für andere Menschen, für die Natur und für die nachfolgenden Generationen übernehmen, und uns alle für dieses wichtige, herausragende Projekt einsetzen.
Wolfgang Eulenbach,
Asbach
