Politik | 08.12.2015

Aktion zum Internationalen Gedenktag gegen Gewalt in Linz

„Wir brechen das Schweigen“

Gestalteten die Straßenaktion in Linz: Bianca Theisen, Astrid Thol, Doris Eyl-Müller, Eckhart Heck, Mitglieder der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA, Mitglieder des Opferhilfevereins „Weißer Ring“, Achim Hallerbach, Michael Mahlert und Hans Günter Fischer. privat

Linz. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen hat die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinden Linz und Unkel, Astrid Thol, gemeinsam mit Bianca Theisen, der Gleichstellungsbeauftragten der VG Bad Hönningen, der Interventionsstelle der Caritas Neuwied, der Polizeiinspektion Linz, dem Opferschutzverein „Weißer Ring“ und der Frauenbegegnungsstätte Utamara eine Straßenaktion in der Linzer Innenstadt durchgeführt.

In diesem Jahr stand die Veranstaltung des regionalen Aktionsbündnisses gegen Gewalt unter dem Motto: „Wir brechen das Schweigen“. Dieses Projekt des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben unter der Schirmherrschaft von Familienministerin Manuela Schwesig soll durch bundesweite Mitmachaktionen gewaltbetroffenen Frauen Solidarität aussprechen, aber auch die von Gewalt Betroffenen, deren Angehörige sowie Fachkräfte der Beratungsstellen auf das Hilfetelefon, ein seit 2013 vom Bundesamt installiertes Angebot, aufmerksam machen. Denn Opfer von Gewalt brauchen Hilfe und Unterstützung. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Aktion die Kenntnisse der Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Daten und Hintergründe zum Thema „Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ mithilfe eines Fragebogens geprüft, da körperliche oder seelische Gewalt überwiegend „zu Hause“ stattfindet und überwiegend gegen Frauen durch den Partner ausgeübt wird. Sowohl die Organisatorinnen als auch die Befragten stellten dabei häufig fest, dass es noch großen Informationsbedarf zu diesem Thema - insbesondere über die Existenz lokaler Beratungs- und Hilfsangebote - gibt.

In diesem Zusammenhang weisen die Gleichstellungsbeauftragten Thol und Theisen nochmals ausdrücklich auf zwei Faltblätter hin, welche für Gewaltopfer, also insbesondere für Frauen und Mädchen und Kinder, aber auch für Lehrer und Erzieherinnen erarbeitet wurden. Die beiden Flyer enthalten die Kontaktdaten der wichtigsten örtlichen Anlaufstellen. Sie liegen in den Verwaltungsgebäuden der Verbandsgemeinden aus und sind darüber hinaus bei den veranstaltenden Institutionen erhältlich.

Das bestehende lokale System an Beratungs- und Hilfsangeboten wird ergänzt durch das bereits erwähnte Hilfetelefon des Bundesamtes. Dieses Beratungsangebot ist kostenlos, vertraulich und rund um die Uhr erreichbar. Mehr als 60 Fachberaterinnen geben unter Tel. (0 80 00) 11 60 16 sowie über Chat und E-Mail auf der Webseite www.hilfetelefon.de Auskunft zu allen Formen von Gewalt. Sie unterstützen nicht nur gewaltbetroffene Frauen, sondern beraten auch Familienangehörige, Freunde und Fachkräfte. Bei Bedarf können Dolmetscherinnen für insgesamt 15 Sprachen eingesetzt werden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Interessierte bei: Astrid Thol, Gleichstellungsbeauftragte der VG Linz und Unkel, Tel. (0 26 31) 80 26 08 oder Tel. (01 72) 5 89 00 86, E-Mail: athol@neuwied.de oder Bianca Theisen, Gleichstellungsbeauftragte der VG Bad Hönningen, Tel. (0 26 35) 72 36, E-Mail: btheisen@bad-hoenningen-vg.de.

Pressemitteilung

Gleichstellungsbeauftrage der VG Linz und Unkel, Bad Hönningen

Gestalteten die Straßenaktion in Linz: Bianca Theisen, Astrid Thol, Doris Eyl-Müller, Eckhart Heck, Mitglieder der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA, Mitglieder des Opferhilfevereins „Weißer Ring“, Achim Hallerbach, Michael Mahlert und Hans Günter Fischer. Foto: privat

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