Lokalsport | 12.04.2026

Jugendschachturnier Erfolg

15. Ochtendunger Jugendschachturnier mit Rekordteilnahme und starken Nachwuchsspielern

Teilnehmer und Organisatoren der SF-Ochtendung.

Ochtendung. 18 Jahre ist unser Verein nun alt und seit 2010 hat sich das Jugendschachturnier in Ochtendung nun einen festen Platz im Turnierkalender vieler Nachwuchsspielerinnen und -spieler verdient. Die Königsklasse U18 bei der Erstauflage mit insgesamt 40 Teilnehmern konnte seinerzeit Kevin Weihrauch für sich entscheiden der diesmal als Geschäftsführer des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel und Trainer des SV Andernach seine Nachwuchsspieler Johann und Leonard Reichert und Ben Büchner begleitete und so zum Turnier zurückkehrte. Niklas Roth, damals auf Platz 3 in der U12 leitet heute als erster Vorsitzender die Geschicke der Schachfreunde Ochtendung und so zeigt sich mal wieder, dass eben jene Nachwuchsturniere ein wichtiger Baustein im Erhalt unseres schönen Sports sind.

Ob Mönchengladbach, Marburg, Frankfurt oder Trier – einige der Teilnehmer nahmen am 14. März einen weiten Weg auf sich, weil das Turnier auch überregional einen guten Ruf genießt und trotz des gleichzeitig stattfindenden Landesschulschachentscheids in Koblenz erreichten die Anmeldezahlen in den 7 Altersklassen mit 123 einen neuen Rekordwert. In der wunderschönen Kulturhalle hätten aber durchaus noch einige Bretter mehr Platz gefunden so dass für die Zukunft auch bei weiter steigendem Interesse hier so schnell keine Ausweichlocation benötigt werden dürfte.

Und noch ein weiterer Rekordwert belegt wunderbar die tolle Entwicklung der letzten 18 Jahre. Mit sagenhaften 34 Vereinsmitgliedern aus dem Nachwuchs der Schachfreunde Ochtendung selbst kam mehr als ein Viertel der aktiven aus den eigenen Reihen – Grund genug also sich Hoffnungen auf den einen oder anderen Turniersieg zu machen. Auch Bürgermeister Hans-Georg Hammes folgte der Einladung der Schachfreunde und konnte sich so erneut von der tollen Arbeit des Vereins überzeugen der mit seinem Erfolg natürlich auch zur Attraktivität des Ortes beiträgt.

15. Ochtendunger Jugendschachturnier wieder ein voller Erfolg

In den jüngeren Altersklassen U8 und U10 stand nach 5 spannenden Runden schon die Siegerehrung an. Den ersten Platz im jüngsten Klassement konnte Jishnu Vara Prasad Kondaveeti vom Mönchengladbacher Schachverein mit einer Spitzenleistung und vollen 5 Siegen erkämpfen. Als beste Spielerin schloss Alissa Kreps vom Bundesligisten SC Heimbach-Weis mit 3 Punkten ab. Überhaupt stellte Heimbach-Weis hinter den Gastgebern die zweitgrößte Spielergruppe an diesem Tag. In der U10 erspielte der nominelle Favorit Archit Goel vom SK Marburg ebenfalls eine „Weiße Weste“ und den unangefochtenen ersten Platz mit 5 aus 5. Güneş Göl von den Schachfreunden Ochtendung erspielte mit 3,5 Punkten in der mit 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stark besetzten Gruppe den Titel der besten Spielerin.

Nach der Siegerehrung, bei der es neben Pokalen für die ersten 3 Plätze für alle als verdienten Lohn eine Medaille, eine Urkunde und einen Sachpreis gab, standen die letzten beiden Runden in den Altersklassen U12-U21 an. In der U12 hatte es dabei in der vierten Runde einen kleinen Paukenschlag gegeben als Nadir Üstüntaş den knapp 600 DWZ-Punkte stärker gewerteten Turnierfavoriten Kushagra Rohatgi von der Schachabteilung des TuS Makkabi FFM schlagen konnte der fortan auf einen Ausrutscher von Nadir hoffen musste. Doch Nadirs Sieg wackelte nur kurz in der sechsten Runde als er gegen David Barsoum einen halben Punkt abgeben musste. Ungeschlagen konnte er entsprechend nach der 7. Runde den Pokal für den ersten Platz entgegen nehmen während die bestplatzierte Spielerin in der U12 erneut vom SC Heimbach-Weis gestellt wurde. Eva Mikunov erspielte hierfür 3,5 Punkte.

In der U14 ging es deutlich enger zu aber auch hier zeigte Ochtendung neben aller gastfreundlichen Geselligkeit schachlich/ sportlich Zähne. Ella Reuber, amtierende Rheinlandmeisterin und Kaderspielerin eroberte früh die Tabellenspitze und musste sich nur gegen Langzeitrivalen Mick Jussack von den benachbarten Schachfreunden Nickenich geschlagen geben. Mit 5,5 Punkten musste sich nicht einmal auf die Zweitwertung vertrauen, da der zweite Platz an Ananya Vasudevan vom SK Langen mit einem halben Punkt weniger ging. Bester Junge im Feld wurde mit ebenfalls 5 Punkten Lennard Spiller von den Schachfreunden Nickenich.

Ananya’s Vereinskamerad Shahzaib Shanawaz Thabrez galt in der U16 als haushoher Favorit und wurde dieser Rolle auch vollumfänglich gerecht. 7 Punkte aus 7 Spielen sprachen eine deutliche Sprache. Auf Platz 2 folgte dann auch direkt die beste Spielerin – wieder aus Ochtendung. Yıldız Göl gab sich nur Shahzaib geschlagen und lieferte mit 5,5 Punkten ordentlich ab.

Die Altersgruppen U18 und U21 musste aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in der U21 gemeinsam spielen, wurden aber getrennt ausgewertet. Maxime Hallen vom 1. Schach-Klub Troisdorf setzte sich am Ende eines extrem spannenden Turniers noch vor dem Favoriten Julian Köhler von der SC Talentschmiede Ahrtal durch und wurde mit 6,5 Punkten neben dem besten U18-Spieler auch noch Gesamtsieger. Das U21 Klassement gewann Ben Dehren vom SC 1926 Bendorf.

Jugendwart und Turnierleiter Markus Höblich bedankte sich im Rahmen der Siegerehrung dann bei allen Aktiven, Sponsoren, Eltern und Betreuern aber natürlich auch den tollen Unterstützern aus dem eigenen Verein die mit unermüdlichem Einsatz, Kuchenspenden und einer riesigen Portion guter Laune das Turnier überhaupt erst möglich gemacht hatten. Am Ende des Tages blieben vor allem viele glückliche Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und tolle Begegnungen im Gedächtnis. Die kurzfristig eigens aufgestellte Box für Feedback und Verbesserungsvorschläge wurde rege genutzt und der Inhalt bestätigte den Eindruck, dass das Ochtendunger Jugendschachturnier zurecht einen festen Platz im Kalender der Nachwuchssportlerinnen und -sportler hat.

Siegerfoto der U8 & U10.

Siegerfoto der U8 & U10. Foto: SF-Ochtednung

U8

U8 Foto: SF-Ochtendung

Halle

Halle Foto: SF-Ochtendung

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Teilnehmer und Organisatoren der SF-Ochtendung. Foto: SF-Ochtendung

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