Künstler Walter Markert in Münstermaifeld
Ausstellung zu Walter Markert in Münstermaifeld würdigt sein künstlerisches Werk
aus Münstermaifeld
Münstermaifeld. Viele kennen seine Kunst, doch nur wenige seinen Namen: Das Mosaik des Kurfürst Balduin und das Wandgemälde im Treppenhaus des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums gehören zu den Werken, die Walter Markert in Münstermaifeld hinterlassen hat. Nun rückt die Stadt den Künstler wieder stärker ins Bewusstsein: Die Stiftung Kulturbesitz Gebiet Münstermaifeld zeigt in der Alten Propstei eine repräsentative Auswahl seiner Werke.
Walter Markert (1926–2006) lebte und arbeitete von 1954 bis 1957 in Münstermaifeld. Diese drei Jahre waren eine wichtige und produktive Phase seines künstlerischen Schaffens. Obwohl seine Werke bis heute im Stadtbild präsent sind, geriet seine Verbindung zu Münstermaifeld lange Zeit in Vergessenheit. Die Ausstellung knüpft an diese Geschichte an und macht Markerts künstlerisches Erbe neu zugänglich.
Im Mittelpunkt stehen Arbeiten aus der ersten Lebenshälfte des Künstlers, insbesondere Werke, die Münstermaifeld zum Thema haben oder hier entstanden sind. Sie ermöglichen einen Einblick in eine Schaffensperiode, die für Markerts Gesamtwerk von besonderer Bedeutung war. Zugleich lädt die Ausstellung dazu ein, vertraute Kunstwerke der Stadt neu zu entdecken und sie mit dem Namen ihres Schöpfers zu verbinden.
Die Ausstellung ist auch aus einem weiteren Grund besonders: Sie ist die erste Retrospektive zu Walter Markert seit seinem Tod im Jahr 2006 und würdigt ihn anlässlich seines 100. Geburtstags. Begleitet wird sie von einer ersten Monografie, die Dr. Harry Seiwert aus Trier erarbeitet hat. Mit umfangreichen Recherchen hat er verstreute Werke und Archivmaterial zusammengetragen und damit einen wichtigen Beitrag zur Wiederentdeckung des Künstlers geleistet.
Die Stiftung Kulturbesitz Gebiet Münstermaifeld möchte mit der Ausstellung nicht nur das Werk Walter Markerts würdigen, sondern auch einen weiteren Beitrag zur vielseitigen Geschichte der Stadt leisten.
Die Vernissage findet am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 15 Uhr in der Alten Propstei statt. Kunstinteressierte und alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Die Ausstellung ist bis zum 28. November 2026 jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
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Austellungsplakat Foto: Uta Markert