Turngesellschaft 1888 Polch e.V.
Dreimal Gold und einmal Silber
Beim Mannschaftswettkampf der Gerätturner in Mendig ließen die vier Polcher Mannschaften nichts anbrennen
Polch. Im Rahmen der Vereinsmeisterschaft des SV Bell wurde dieser abschließende Wettkampf auf der Ebene des Turngaues Rhein-Ahr-Nette in der Sporthalle in Mendig ausgetragen. Im jahrgangsoffenen Pflichtwettkampf traten Daniel Wagenleitner, Marvin Bauer, Andreas Giese und Benedikt Juchem an. Andreas Giese fiel bei den Rheinland-Pfalzmeisterschaften leider verletzungsbedingt aus. Doch an diesem Sonntag konnte er wieder an fast allen Geräten antreten und verhalf der Mannschaft zu einer deutlich höheren Punktezahl. Im Gegensatz zum letzten Wettkampf leistete sich keiner der Turner einen größeren Patzer, sodass in der Summe beider Mannschaftswettkämpfe auf der Ebene des Turngaues Rhein-Ahr-Nette der Gewinn der Meisterschaft zu keiner Zeit gefährdet war. Im Wettkampf 15-Jahre und jünger gingen Lars Sippmann, Marvin Degen, David Ax und Benedikt Bohl an die Geräte. Obwohl Lars krankheitsbedingt nicht seine Bestleistung abrufen konnte, kompensierten die anderen Mannschaftsmitglieder dieses Manko ganz hervorragend und somit war auch hier der erste Platz zu keiner Zeit gefährdet. Bei den Turnern im Alter von 9 Jahren und jünger gingen lediglich zwei Mannschaften ins Rennen und beide stellte die TG. In der ersten Mannschaft fehlte an diesem Sonntag krankheitsbedingt Diego Kunz. Die anderen Riegenmitglieder Noel Sadowski, Pascal Beu, Benjamin Bergmann und Silas Laaks gaben ihr Bestes und konnten trotz des Fehlens von Diego ihre erturnten Punkte im Vergleich zum ersten Wettkampf noch steigern. Die zweite Mannschaft mit Luca Köhnen, Mauricio Marx, Colin Schäfer, Lukas Daeges und Justin Keßler zeigten an diesem Wettkampftag die deutlichste Leistungssteigerung, konnte in der Addition beider Wettkämpfe aber trotzdem nicht am deutlichen Vorsprung der ersten Mannschaft kratzen und wurden Zweiter. Mit insgesamt drei goldenen und einer silbernen Medaille erturnten sich alle vier Mannschaften den größtmöglichen Erfolg und schließen damit das Wettkampfjahr ab. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass es der TG nach wie vor zu gelingen scheint, einen talentierten Turnernachwuchs für diesen Sport zu begeistern, was für die Zukunft des Vereins und des Turnsports insgesamt hoffen lässt.
