Allgemeine Berichte | 13.10.2014

- Anzeige - Jahrespressekonferenz der RWE in Plaidt/Saffig Rauschermühle

Einsatz neuer Technik für die Energieversorgung der Zukunft

Thomas Hill (Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle beim Verteilnetzbetreiber Westnetz) v.re., Dr. Lothar Oelert, Leiter der RWE-Hauptregion Rheinland-Pfalz und Regionalleiter Michael Doetsch vor der Umspannanlage Plaidt. -FRE-

Saffig. Die Energiewende, und das, was RWE Deutschland in der Region Rauschermühle dafür leistet, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Pressegesprächs, zu dem die „Westnetz GmbH“ in das Schulungszentrum für Wärmepumpen und Klimatechnik in Plaidt/Saffig (Rauschermühle) eingeladen hatte.

„Wir wollen die Stromversorgung von morgen regenerativ, wirtschaftlich und energieeffizient gestalten. Dafür investieren wir in unsere Netze und bereiten sie auf die zunehmende Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom vor. Der Einsatz von intelligenter Netztechnik spielt dabei eine maßgebliche Rolle“, so Dr. Lothar Oelert, Leiter der RWE-Hauptregion Rheinland-Pfalz, der darauf hinwies, dass die Investitionen in der Region Rauschermühle für die vier Landkreise: Ahrweiler, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und Vulkaneifel in den vergangenen drei Jahren mehr als 100 Millionen Euro betrugen. Dafür wurden in dem Gebiet des Regionalzentrums Rauschermühle u.a. 600 km neue Mittel- und Niederspannungskabel verlegt sowie 200 Stationen gebaut und erneuert. Bei der größten Investition (über vier Millionen Euro) handelte es sich um die Modernisierung der Umspannanlage Kaisersesch und die Erneuerung der Schaltanlage in der Umspannanlage Hallschlag. Außerdem hat der RWE-Verteilnetzbetreiber Westnetz im Einzugsbereich des Regionalzentrums Rauschermühle ca. 1.000 neue Anlagen für regenerativen Strom aus Sonne, Wind und Biomasse an das Verteilnetz angeschlossen.

Dr. Oelert erläuterte außerdem, wie RWE die Kommunen beim Ausbau des schnellen Internets unterstützt: „Gerade in ländlichen Regionen ist die Verfügbarkeit von Internet mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit ein wichtiger Standortfaktor sowohl für Gewerbetreibende wie auch für Privatleute. Deshalb werden bei Tiefbauarbeiten grundsätzlich Leerrohre mit verlegt.“ In die Rohre können später mit Druckluft Glasfaserkabel eingeblasen und an das Telefonnetz angeschlossen werden. Aktuell sind etwa 40 Gemeinden mit über 180 km Glasfasererschließung an das schnelle Internet angeschlossen. Als Breitbandanbieter tritt das Unternehmen seit diesem Jahr mit der eigenen Produktpalette RWE Highspeed auf.

Modellprojekt „Smart Country“

Um die Energiewende weiter voranzutreiben, wird ständig gezielt geforscht. Dazu zählt u.a. auch, so genannte „intelligente Stromnetzte“ zu schaffen. Als Beispiel für die Innovationskraft von RWE nannte Dr. Oelert das Modellprojekt „Smart Country“ in der Eifel. Dieses Forschungsprojekt liefert bereits seit drei Jahren wertvolle Erkenntnisse, wie zum Beispiel durch den Einsatz eines Biogas-Speichers und mit intelligenten Spannungsreglern die Spannungsqualität trotz starker Einspeisung von EEG-Anlagen auf einem stabilen Niveau gehalten werden kann. Auch intelligente Netzlösungen im Bereich der Niederspannung tragen dazu bei, die Energiewende voranzubringen. Die Steuerbox „Smart Operator“ optimiert dabei den Stromfluss.

„Wir setzen in der Region neueste Technik ein. Dazu gehören zum Beispiel regelbare Ortsnetzstationen, mit denen sich die Schwankungen im Netz einfach ausgleichen lassen“, erklärte Thomas Hill, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle beim Verteilnetzbetreiber Westnetz. Auch in den Umspann-Anlagen wendet RWE Deutschland inzwischen intelligente Technik zur Spannungsregelung an.

Rund 100 Mitarbeiter sichern im Regionalzentrum mit hoher technischer Kompetenz eine zuverlässige Versorgung. Westnetz verantwortet am Standort Saffig die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von 9.850 Kilometern Stromnetzen. Über den ständigen Ausbau - auch gemeinsam mit regionalen Partnern - sind die Netze für die Aufnahme der Leistung von weiteren Solar-, Wind- und Biogasanlagen gut ausgestattet. „Wir stehen mit unseren erfahrenen und engagierten Mitarbeitern für Versorgungssicherheit bei der Planung und dem Betrieb von Stromnetzen. So unterstützen wir die Energiewende, können die hohe Versorgungssicherheit aufrecht erhalten und sogar noch weiter verbessern“, so Thomas Hill.

Zum Abschluss des Pressegesprächs führte der für den sicheren Betrieb der Umspannanlage zuständige Teamleiter für Primärtechnik, Andreas Urban durch die „Umspannanlage Plaidt“, wo er die Anwesenden darüber informierte, wie der Strom ins Haus kommt. Der Strom bewegt sich auf verschiedenen Spannungsebenen im Netz. In einer Umspannanlage wird er so „aufbereitet“, dass er in das Niederspannungsnetz, also in die Ortsnetzstationen, eingespeist werden kann. Die Umspannanlage Plaidt sichert die Stromversorgung der Ortsgemeinden Ochtendung, Saffig, Plaidt, Kobern-Gondorf, Kretz, Kruft, Nickenich, Miesenheim, Eich und Kell.

Übrigens: In der Region Rauschermühle ist das Aus- und Weiterbildungszentrum (AWZ) darüber hinaus als hochwertiger Ausbildungsstandort bekannt. Dort befinden sich zurzeit in zwei Berufsbildern 60 junge Menschen in Ausbildung. Parallel dazu werden technische Weiterbildungsmöglichkeiten in den Themenfeldern „Arbeiten unter Spannung“, „Schaltberechtigung“ und „Höhenarbeit“ angeboten. Seit dem 1. September werden auch sechs Jugendliche in Rheinland-Pfalz über die Einstiegsqualifizierung „Ich pack das!“ an eine Berufsausbildung herangeführt, zwei davon in Saffig. In diesem Projekt werden grundlegende Qualifikationen, technisches Verständnis und handwerkliche Fähigkeiten im Metall- und Elektrobereich gefördert. Aber auch andere Fähigkeiten und Einstellungen, die für eine erfolgreiche Berufsausbildung notwendig sind, werden dabei vermittelt.

Ausbildungsinfo-Tag

Am Samstag, dem 8. November findet im Aus- und Weiterbildungszentrum der RWE in Plaidt/Saffig Rauschermühle in der Zeit von 9 bis 13 Uhr ein Ausbildungsinfo-Tag statt, zu dem sowohl junge Leute mit Interesse an technischen Berufen als auch Ausbilder und Lehrer herzlich willkommen sind.

Zum Abschluss der Jahrespressekonferenz erläuterte der Teamleiter für Primärtechnik, Andreas Urban die Aufgaben der Umspannanlage Plaidt.

Zum Abschluss der Jahrespressekonferenz erläuterte der Teamleiter für Primärtechnik, Andreas Urban die Aufgaben der Umspannanlage Plaidt.

Thomas Hill (Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle beim Verteilnetzbetreiber Westnetz) v.re., Dr. Lothar Oelert, Leiter der RWE-Hauptregion Rheinland-Pfalz und Regionalleiter Michael Doetsch vor der Umspannanlage Plaidt. Fotos: -FRE-

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