Heimsieg für Black Falcon bei der 41. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen
Erneut sicherte sich eine Mannschaft aus der Eifel die Langstreckenkrone
Nach 88 Runden gewann das Quartett Bernd Schneider, Jerome Bleekemolen, Sean Edwards und Nicki Thiim
Adenau. Nach dem mit Manthey und Phoenix Racing, in den vergangen Jahren zwei Teams aus der Region den 24h Klassiker gewinnen konnten, sicherte sich mit dem Team von Black Falcon erneut eine Mannschaft aus der Eifel die Langstreckenkrone. Nach 88 Runden gewann das Quartett Bernd Schneider, Jerome Bleekemolen, Sean Edwards und Nicki Thiim mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon die 41. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen. Für Mercedes-Benz war dieser Erfolg zugleich der erste Triumph bei einem 24h-Marathon auf der Nordschleife des Nürburgrings. Den zweiten Platz belegten, in einer spannenden Schlussphase, der BMW Z4 GT3 vom Team BMW Sports Trophy Marc VDS in der Besetzung, Maxime Martin, Andrea Piccini, Yelmer Buurman und Richard Göransson. Eine Runde vor Rennende war es Maxime Martin gelungen den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE Racing mit dem Fahrerquartett Thomas Jäger, Jan Seyffarth, Klaus Graf und Nico Bastian noch abzufangen und auf Rang drei zu verweisen. Auf Rang vier folgte Lance David Arnold, Alexander Roloff sowie die Doppelstarter Thomas Jäger und Jan Seyffarth mit einem weiteren ROWE-Mercedes-Benz SLS. „Das ist Mega Geil. Davon kann man nur träumen“, sagte DTM-Rekordchampion Bernd Schneider nach dem Rennen zu SPORT1. In der Pressekonferenz ergänzte er: „Ich habe in meiner Karriere fast alles gewonnen, was ich gewinnen wollte, nur bei diesem Rennen bin ich noch nie ins Ziel gekommen“. Der Phoenix Audi R8 LMS Ultra mit der Startnummer 1, der Vorjahressieger Marcel Fässle, Mike Rockenfeller, Frank Stippler und Markus Winkelhock komplettiert mit einem Rückstand von 6:15 Minuten die Top Fünf der Gesamtwertung. Am Pfingstsonntag um 17 Uhr hatte Rennleiter das Feld der rund 180 Fahrzeuge bei anfänglich noch guten Witterungsbedingungen in die 24h-Hatz durch die Grüne Hölle gestartet. Gegen 21 Uhr setzte dann aber der erste Regen ein, dieser sollte sich im Laufe der nächsten Stunden so sehr verstärken, das kurz vor dem Ende des ersten Rennviertels die Rennleitung das Rennen mit der roten Flagge unterbrechen musste. Die wetterbedingte Unterbrechung des 41. 24-Stunden-Rennens war nicht die Erste in seiner Historie. Bereits viermal zuvor musste bei ähnlichen Bedingungen das Rennen ebenfalls unterbrochen werden. Nach einer neunstündigen Pause startete dann das Feld der verbliebenen rund 140 Fahrzeuge erneut in ein nun störungsfrei ablaufendes Rennen. Unmittelbar vor dem Rennen hatte sich der siebenfache Formel1-Weltmeister Michael Schumacher mit einer Demorunde auf der Nordschleife in einem 2011 Formel1 Silberpfeil von seinen Fans verabschiedet. Für Schumacher galt es in dieser Runde die vor ihm in diversen Mercedes Modellen gestarteten Nico Rosberg, Bernd Schneider und Ex-Formel1-Fahrer Karl Wendlinger mit seinem Boliden einzuholen, was ihm natürlich gelingen sollte.
Aufgrund von starkem Regen musste das Rennen in der Nacht für neun Stunden unterbrochen werden.
Der siebenfache Formel1-Weltmeister Michael Schumacher auf dem Weg zu seiner Abschiedsrunde mit einem 2011 Formel1 Silberpfeil.
Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon auf dem Weg zum Sieg.
DTM-Rekordchampion Bernd Schneider konnte sich zum ersten Mal in die Siegerlisten des 24h-Rennens eintragen. Fotos: BURG
