Allgemeine Berichte | 27.08.2013

Welling pflegt die Kirmestradition

Eröffnungsfeier mit Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Paulin

Gemeinde und Vereine in bester Zusammenarbeit

Die Junggesellen nach getaner Arbeit bei ihrer "Schlussbesprechung“. HF

Welling. In harmonischer Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den örtlichen Vereinen feierte Welling seine diesjährige Kirmes. Für den Junggesellenverein war mit dem Tragen des Kirmesbaumes neben Feiern auch Schwerstarbeit angesagt. Auftakt der Feierlichkeiten war eine Heilige Messe in der Pfarrkirche Sankt Paulin mit Dechant Jörg Schuh. Sowohl er als auch Ortsbürgermeister Dieter Eberz hielten die Festansprachen und begrüßten die Gäste. Nach einem Umtrunk bei musikalischer Begleitung durch den Musikverein „Rot-Weiß“ Plaidt, und dem Schmücken der Krone des Kirmesbaumes durch die Kinder der Kindertagesstätte, stand der Umzug durch den Ort an, angeführt und abgesichert durch die örtliche Feuerwehr.

Tradition fortgesetzt

„Wir setzen mit dem Tragen des Kirmesbaumes durch das Dorf zum Aufstellungsort auf dem Kirmesplatz ohne technische Unterstützung eine jahrelange Tradition fort“, sagten die Junggesellen, die mit vierzehn „Aktiven“ vertreten waren. Doch schon vor den Kirmestagen hatte das Einschlagen des Baumes im Gemeindewald angestanden, der Baum hat eine Länge von rund achtzehn Metern. Trockene Tücher zwischen dem frisch entrindeten Baum und den Schultern der Junggesellen erwiesen sich als hilfreich, verbesserten die so genannte „Griffigkeit“. Dass auf dem Weg Pausen eingelegt werden müssen, lehrte die Erfahrung, von denen eine exakt am Eingang des Gasthauses „Zur Post“ festgelegt war. Hier standen die Helfer mit ihren Eisengestellen zur Ablage des Baumes bereit, unter den Helfern Peter Kubillus, Gerd Teichner und Karl-Heinz Reit. Örtliche Vereine und Kirmesgäste begleiteten den Umzug, unter ihnen auch der „Kirmes-Pitte“, den Mitglieder der Karnevalsgesellschaft auf einer Sänfte mitführten. „Nach über 30-jähriger Ruhepause hat man diese alte Tradition wieder konzipiert und aufleben lassen“, sagten sie und fügten an: „Wenn wir ihn auch am Kirmesdienstag wieder symbolisch beerdigen, er wird im kommenden Jahr wieder dabei sein“.

Aufstellung des Kirmesbaumes

Angekommen auf dem Kirmesplatz, stand für die Junggesellen die abschließend schwere Aufgabe an, die Aufstellung des Baumes. Hierbei konnten sie sich jedoch auf tatkräftige Hilfe und Unterstützung durch Karl-Heinz Schäfer mit seinem Schlepper und hydraulischer Einrichtung verlassen. Vorsichtig erfolgte die Ablage auf die Frontladergabel und nach sicherer Ankettung stieg der Baum unter dem Beifall der Gäste und Zuschauer in die Senkrechte. Damit war die Kirmes eröffnet und Ortsbürgermeister Dieter Eberz freute sich, dass trotz der längeren Regenschauer während des Umzuges alles gut von statten gegangen war. Dabei wurde er musikalisch unterstützt vom Musikverein „Rot-Weiß“ Plaidt. Gleichzeitig legten die Kirmesstände mit ihren Unerhaltungsangeboten los, ergänzt mit den Grillangeboten und Getränkeständen gegen Hunger und Durst. Nach getaner Arbeit war Kirmesgeselligkeit angesagt, die insgesamt über vier Tage mit unterschiedlichen Unterhaltungspunkten bis Dienstag anhielt.

Hoch und weiter geht’s im Festumzug mit den Junggesellen und dem Kirmesbaum nach „getaner Rast“ am Gasthaus „Zur Post“.

Hoch und weiter geht’s im Festumzug mit den Junggesellen und dem Kirmesbaum nach „getaner Rast“ am Gasthaus „Zur Post“.

Die Junggesellen nach getaner Arbeit bei ihrer "Schlussbesprechung“. Fotos: HF

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