Tausende strömten zum Polcher Katharinenmarkt - 21. Auflage mit großem Angebot
Erster vorweihnachtliche Markt öffnete seine Pforten
Polch. Bei kühler aber trockener Witterung wurde am vergangenen Samstag mit dem Katharinenmarkt in Polch der erste vorweihnachtliche Markt auf dem Maifeld eröffnet. Die Werbegemeinschaft der Stadt hatte wieder ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt. Tausende Besucher zogen durch die Straßen rund um die Pfarrkirche St. Stephan und nutzten die Gelegenheit zum Shoppen, Schlemmen oder um ein „Schwätzchen“ mit Freunden in angenehmer Atmosphäre zu halten. Bei einem Bummel durch das Herz der Maifeldstadt konnten bereits die ersten Weihnachtseinkäufe getätigt werden. Neben einer großen Auswahl an Bekleidung und Textilien wurden auch viele Dinge für den häuslichen Gebrauch angeboten. Das überwiegend von den einheimischen Vereinen und Gruppen organisierte kulinarische Angebot wurde von den Besuchern gern und zahlreich angenommen. So herrschte am „Kröbbelchesstand“ des Polcher Kirchenchores gegenüber der Pfarrkirche ein großer Ansturm. Die von den Köchinnen und Helferinnen angebotenen knusprigen Leckerbissen fanden reißenden Absatz. Bei der Polcher Feuerwehr, die ihren Stand am neu gestalteten Hans-Baulig-Platz aufgeschlagen hatte, gab es Glühwein, Kaffee und Waffeln. Auf dem angrenzenden großen Parkplatz präsentierten die regionalen Autohändler ihre Neuheiten. Hier konnten sich Interessierte über die sportlichen Modelle bis hin zu den Familienfahrzeugen eingehend informieren. Neben dem Eingangsbereich des Verbandsgemeindegebäudes bot ein Gartenbauunternehmen Adventskränze in großer Vielfalt an. Kränze zum Selbstdekorieren waren sehr begehrt. „Die Platzierung der Stände haben wir in diesem Jahr bewusst geändert“ erklärte Christian Schmitt, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft.
Den Markt neu erleben
Die Besucher sollten den Markt als ganzes neu erleben und nicht nur ihre angestammten Stände ansteuern. Den Schwerpunkt des vorweihnachtlichen Angebots bildeten mehrere Stände mit Adventsschmuck in vielerlei Variationen. Einige Standbetreiber berichteten jedoch davon, dass sich die Besucher beim Kauf der schön anzusehenden Dekorationen anfangs merklich zurückhielten. Großen Zuspruch erfuhren die Vereine und Gruppen, die selbst gebackene Plätzchen, Kaffee, Kuchen und Glühwein anboten, beispielsweise die Mitglieder des Jungen Chores Maifeld, der deutsch-französische Freundeskreis Polch-Vineuil, der Teilnehmerkreis der Caritas und die CDU-Frauen, die eine selbst hergestellte Backmischung für einen Schokokuchen offerierten.
Gutes aus der Region
Regionale Produkte, wie beispielsweise hausgemachte Wurst priesen die Landfrauen des Verbands Mayen-Koblenz an. Eine Schülergruppe des Berufsbildenden Gymnasiums Mayen verkaufte vor der Kirche selbst gebackene Waffeln, um mit dem Erlös für ihre Abiturfeier finanzieren zu können. Ein großes Angebot von Büchern, Spielzeug und vielem mehr gab es bei Karin Fust und ihren Helferinnen. Die Gegenstände wurden allesamt gespendet und der Verkaufserlös kommt der örtlichen Tschernobylhilfe zugute. Für die Unterhaltung der kleinen Marktbesucher hatte der Polcher Kinderhort „Mäusenest“ ein Gewinnspiel aufgebaut. Es galt den richtigen Schlüssel zu finden, um an die begehrten Gewinne zu kommen.
Ein wichtiger Bestandteil des Marktes stellt die Beteiligung der Einzelhändler der Polcher Werbegemeinschaft dar, die mit einem speziellen, auf die Vorweihnachtszeit ausgerichteten Sortiment vertreten waren. Dank der Geschäftsleute konnte wieder eine große Verlosung mit Preisen im Gesamtwert von über 2.000 Euro durchgeführt werden. Als ersten Preis gab es einen Gutschein in Höhe von 750 Euro zu gewinnen. Die Lose konnten im Vorfeld in den Geschäften der Maifeldstadt oder am Markttag am Stand der Jugendfeuerwehr erworben werden.
Positives Resümee
Mit einem schön anzusehenden historischen Leierkasten sowie einer imposanten „Brezellokomotive“ hatten die Veranstalter noch für zusätzliche Attraktionen gesorgt. Insgesamt zog Christian Schmitt ein positives Resümee: „Zu den angekündigten 150 Anbietern stießen am frühen Morgen noch 40 Standbetreiber, die sich nicht angemeldet hatten. Es war wieder ein erlebnisreicher und erfolgreicher Tag in der Maifeldstadt.“
Zusätzlich zum Marktgeschehen bestand an diesem Tage die Möglichkeit das Puppen- und Spielzeugmuseum im Stadthaus sowie die ehemalige Synagoge in der Ostergasse, die beide ihre Pforten geöffnet hatten, zu besuchen. Zudem hatte das St. Stephanus Seniorenzentrum zu einem Basar, dessen Erlös dem Seniorenzentrum zugutekommt, eingeladen.
Am Stand der Feuerwehr war mit Glühwein auch für die „innere“ Wärme bestens gesorgt. Fotos: LP
Frösche, Störche, Katzen, Schweine - eine Vielfalt an handgefertigten Puppen wurde angeboten.
Die Caritas-Polch hatte neben Waffeln auch selbst gebastelte Engel im Angebot.
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