54. Maifelder Landwirtschaftswoche in Polch
Fortbildung für Landwirte
Polch. Die größte Fortbildungsveranstaltung im nördlichen Rheinland-Pfalz findet vom 12. bis 16. Januar im Forum in Polch statt. Im letzten Jahr hatten sich 700 Gasthörer an den 5 Veranstaltungstagen eingeschrieben. Die Veranstalter, der Verein Landwirtschaftlicher Fortbildung Mayen-Koblenz und das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald Osteifel (DLR) haben wieder eine Vielzahl von Referenten verpflichtet. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 13.30 Uhr. Ein Imbiss ist im Eintrittspreis enthalten. Bereits am Montag, nach der Eröffnung und Begrüßung durch Erhard Horst-Saur, Vorsitzender vom Verein für Fortbildung und Dr. Johannes Noll, Leiter des DLR, spricht Norbert Schindler, der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes über Landwirtschaft im Konflikt zwischen Wohlstandsdenken und Weltpolitik. Doch auch der Naturschutz fordert seinen Tribut von der Landwirtschaft. „Landwirtschaft und Naturschutz, Wie geht das?, so lautet das Thema des Vortrages von Julia Arndt vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück. Der Dienstag hat als Schwerpunkt Themen zur Betriebsführung. Katja Lauer vom DLR Westerwald-Osteifel referiert über „EU-Agrarreform und Greening- das sind die Beschlüsse“ und Martin Kreuter von der DEKRA Koblenz über „Grundlegende Vorschriften für Kraftfahrzeuge und Fahrer in der Landwirtschaft“ Auch hier werden die gesetzlichen Vorschriften immer komplexer und viele Praktiker sind nicht auf dem aktuellen Stand. Der Mittwoch ist dem Pflanzenbau gewidmet und hier ganz wesentlich, die Teilnahme gilt als Fortbildung, die alle 3 Jahre nachzuweisen ist. Ein Nachweis darüber wird im Laufe des Jahres gegen eine Gebühr ausgestellt. Und hier die Themen des Mittwoch: „Droht ein Wirkstoff-Kahlschlag aus Brüssel?“ von Dr. Volker Kraus, Industrieverband Agrar e.V, „Regionalempfehlungen zur Fungizid- und Herbizidstrategie“ von Peter Weißer, DLR Westerwald-Osteifel, „Von Dropleg bis Injektordüsen - aktuelle Entwicklungen in der Applikationstechnik“ von Horst Knewitz, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück und zuletzt „Sortenempfehlungen zur Frühjahrsaussaat und Pflanzenschutzempfehlungen zu Winterraps“ von Alfons Schmitz u. Jürgen Mohr vom DLR Westerwald-Osteifel. Der Donnerstag ist schwerpunktmäßig auch auf Pflanzenbau aber auch auf Düngung ausgerichtet. „Optimierung der Produktionstechnik bei Winterraps“ von Dr. Stefan Weimar, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück und „Bodenberarbeitungsverfahren im Vergleich - Erkenntisse aus den großtechnischen Versuchen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz“ von Volker Berg, LWK Rheinland-Pfalz sind die Themen. Auch der Freitag hat wieder Themen zum Pflanzenbau, denn dies ist in der Region die vorherrschende Einkommensquelle für die Landwirte. Dr. Reimer Mohr, Hanse Agro Unternehmensberatung referiert über „Auswirkungen der Marktsituation auf die Vermarktungsstrategien für Getreide und Raps“ und Hans Jürgen Hölzmann von der LWK Nordrhein-Westfalen über „Erfolgreiches Greening-Management im Ackerbau“. Zwischen den beiden Vorträgen findet die Mitgliederversammlung des Vereins für Landwirtschaftliche Fachbildung statt. Hier sind Teile des Vorstandes und ein neuer Vorsitzender zu wählen. Der Abschluß der Woche mündet wie in jedem Jahr am Samstag im „Ball der Landwirtschaft“, der um 20 Uhr stattfindet. Nähere Information hierzu gibt es bei Bernd Ternes unter Tel. (0 26 51) 40 03 93 oder unter der E-Mail-Adresse: bernd.ternes@dlr.rlp.de.
Pressemitteilung Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel
