Ein bunt gemischtes Programm für alle Altersklassen lockte viele Besucher zur Kirmes nach Münstermaifeld
Großes Kirmestreiben im Herzen der Stadt
Münstermaifeld. Mit einem vielfältigen Programm feierte Münstermaifeld am vergangenen Wochenende vier Tage lang seine diesjährige Kirmes am Petersplatz, im Zentrum der Stadt. Trotz der verschiedenen privaten und öffentlichen Baumaßnahmen rund um die Stiftskirche, die für eine Einschränkung der Parkmöglichkeiten sorgten, ließen sich die zahlreichen Gäste nicht vom Feiern abhalten.
Traditionell eröffneten die „Alten Herren“, unterstützt durch Stadtbürgermeister Müller, am Freitag um 19 Uhr die Kirmes mit dem Fassanstich auf dem Kirchplatz.
Auch in diesem Jahr fand am Samstagabend wieder die „Kölsche Nacht“ der Prinzengarde Münstermaifeld in der Stadthalle statt. Diese Veranstaltung hat sich zu einem festen Bestandteil der Kirmesfeierlichkeiten entwickelt. Bei moderaten Preisen wurde bis tief in die Nacht hinein ausgelassen gefeiert.
Mit einem Festgottesdienst um 10:30 Uhr in der Stiftskirche unter Mitwirkung des Münsterchors startete der Kirmessonntag. Anschließend bestand die Möglichkeit, an dem bunten Kirmestreiben unterhalb der Stiftskirche teilzunehmen. Autoscooter, Kinderkarussell, Losbude, Schießbude und Süßigkeitenstand luden Kinder und Erwachsene zum Verweilen ein. Ab 14 Uhr konnten kulturell Interessierte zusätzlich an einer Stadtführung teilnehmen oder das Erlebnis- und Heimatmuseum am Rosengarten besuchen. In der Obertorstraße bei „Blumen im Maifeld“ fand eine Vernissage zur Ausstellung „Farbenfroh“ der Andernacher Künstlerin Anna Röder-Hoerschelmann statt. In Anwesenheit der Künstlerin konnten die interessierten Gäste Ölmalereien bewundern, die mit farbstarken Blumenmotiven die üppige Vielfalt des Sommergartens vermitteln. Die Ausstellung ist bis zum 26. Oktober, jeweils dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr bzw. 14 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.
Mit einem Wortgottesdienst um 11 Uhr in der Münsterkirche begann der Kirmesmontag. Unter den Klängen der Stadtkapelle erfolgte anschließend ein Marsch zum Friedhof mit der Toten- und Gefallenenehrung. Danach bot sich beim traditionellen Frühschoppen auf der Wiese vor dem Westwerk der Stiftskirche unter Mitwirkung der Stadtkapelle die Möglichkeit einige fröhliche Stunden mit Freunden und kannten zu verbringen.
Die Zuckerwatte schmeckte den kleinen Kirmesbesuchern sichtlich.
