Preisverleihung der KSK Mayen an die Sieger des Wettbewerbes „Sparkassen-Riesling 2014“
Herzblut für die Weine der Terrassenmosel
Lehmen. „Schlechten Wein sucht man im Kreis Mayen-Koblenz vergebens!“ Das sagte Landrat Dr. Alexander Saftig am Abend der Preisverleihung „Sparkassen-Riesling 2014“ im DLRG-Zentrum in Lehmen. Drei Wochen vorher hatte eine dreizehnköpfige Jury aus dreiundzwanzig eingereichten Weinen der Weinbergslagen aus Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf drei Siegerweine gekürt. Bewertet wurden Rieslinge aus dem Jahr 2013. Unter der fachkundigen Leitung von Thomas Ibald (Landwirtschaftskammer), fand eine Blindverkostung statt. Die Jury bildeten Vertreter der teilnehmenden Ortschaften, Landrat Dr. Alexander Saftig, Pressevertreter, Dr. Karl Graf zu Eltz, Offizialprüfer und Herbert Hürter, KSK Filialleiter in Münstermaifeld. Es war nicht leicht aus den Weinen den Nachfolger des Siegers aus dem vergangenen Jahr, den „Hatzenporter Kirchberg“ vom Winzerhof Gietzen, zu finden. Qualität und Potential hatten alle. Am Ende entschied sich die Jury für drei edle Tropfen. Sie vergaben den dritten Platz an den „2013er Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Auslese“ vom Weinhaus Ibald aus Hatzenport und den zweiten Platz an den „2013er Lehmener Würzlay Riesling Kabinett lieblich“ von Hermann und Helmut Deis aus Lehmen. Der Siegerwein stammt aus Hatzenport. Es ist der „2013er Hatzenporter Kirchberg Riesling Hochgewächs lieblich“ vom Brunnenhof Ibald aus Hatzenport. Das im Herzen der Terrassenmosel gelegene Weingut wird seit 1987 von Klaudia und Bernad Ibald im Nebenerwerb geführt. Circa 1,25 ha und Weinberge mit 30 bis 70 Prozent Steigung werden fast ausnahmslos von Hand bewirtschaftet. Die erstklassige Südlage und das Schiefergestein bringen unverkennbare, gebietstypische Rieslingweine hervor. Angebaut werden zu 80 Prozent Riesling, 15 Prozent blauer Spätburgunder und 5 Prozent Dornfelder. Sorgfältig und schonend werden Trauben erzeugt und Weine ausgebaut, dabei nimmt man beim Weingut Ibald geringere Erntemengen in Kauf. Eine Straußwirtschaft, geöffnet von Mai bis September, ein Gästehaus, die „Weinklause“ und ein umfangreiches Programm rund um Weine und die Terrassenmosel, verlocken zu einem Besuch in das Weingut „Brunnenhof“ (www.brunnenhof-hatzenport.de). Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Mayen Peter Schaaf hatte die angenehme Aufgabe übernommen, den drei Erstplatzierten zu gratulieren und ihnen Blumen, Urkunden und Pokale zu überreichen. Die Mitglieder des Vorstandes Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel bedankten sich bei den Winzern für ihre Teilnahme am Wettbewerb. Landrat Dr. Alexander Saftig wies auf das Engagement der Kreissparkasse Mayen für die Terrassenmosel hin und betonte, wie gern er als Jurymitglied die edlen Tropfen aus der Region verkostet. Bei einem Winzerimbiss mit moselländischen Speisen kamen die Gäste in den Genuss der drei Gewinnerweine. In lockerer Atmosphäre wurden die diesjährigen Preisträger gefeiert. Die Kreissparkasse Mayen zeigt mit ihrer Aktion Herzblut für die Untermosel und die guten Weine. Im kommenden Jahr werden wieder die besten Weine gekürt. Und diesmal in einem ganz besonderen Ambiente. Dr. Karl Graf zu Eltz lädt in die Burg Eltz ein, um den Sparkassen-Riesling 2015 zu finden und zu küren.
Landrat Dr. Alexander Saftig dankte Peter Schaaf für das Engagement der Kreissparkasse Mayen für die Terrassenmosel.
Dank bekamen alle drei Weingüter für ihre edlen Tropfen.
Die engagierte Arbeit der stolzen Sieger Klaudia und Bernard Ibald vom Brunnenhof in Hatzenport hat sich gelohnt, ihr Wein wurde gekürt.
